Ein Safari-Guide macht die Entdeckung seines Lebens.
Sensation in SüdafrikaSafari-Guide entdeckt extrem seltenes Löwen-Baby

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Ein kleines Löwenjunges geht.
Ein ganz normaler Tag im Job für Safari-Führer Timo Beke (24) im Kruger-Nationalpark in Südafrika. Doch dann der Moment, der alles verändert. Obwohl er mit rund 200 Touren pro Jahr extrem erfahren ist, erlebt er etwas, das es seit Jahrzehnten nicht mehr gab. Mitten in der Savanne taucht ein schneeweißes Löwen-Baby auf.
Unter seinen Kollegen wurde schon darüber getuschelt, aber jetzt hatte Beke den Beweis vor Augen. „Wow... Das ist wahrscheinlich das Seltenste, was ich je erleben werde“, so die Worte des 24-Jährigen zu diesem emotionalen Augenblick. Das kleine Tier spielte ausgelassen mit seiner normal gefärbten Schwester und der Löwenmutter. Beke schilderte: „Beide sahen gesund aus und die Mutter schien sich gut um sie zu kümmern. Es war wunderbar, sie zusammen spielen zu sehen.“ Das berichtet „FOCUS online“.
Weißes Fell ist kein Albinismus: Das ist der Grund
In der Wildnis sind weiße Löwen eine extreme Seltenheit. Experten schätzen, dass es weltweit nur eine Handvoll Tiere außerhalb von Schutzgebieten gibt. Besonders die Jungen haben es schwer: Ihr helles Fell macht sie in der Savanne weithin sichtbar und damit zu einem leichten Opfer bei Revierkämpfen. Anders als viele glauben, sind diese Tiere jedoch keine Albinos.
Verantwortlich für die helle Färbung ist eine Gen-Anomalie namens Leuzismus. Ein Mangel an Pigmenten wird hierbei von beiden Eltern vererbt, was Fell, Haut oder Federn aufhellt. Im Unterschied zum Albinismus ist die Augenfarbe aber meistens normal. Laut dem Naturschutzbund Österreich kennt man dieses Phänomen nicht nur bei Löwen, sondern auch bei Vögeln, Reptilien und anderen Säugetieren. So wurden schon weiße Rehe oder Pinguine mit hellem Federkleid entdeckt.
Aber die Natur gibt Forschern manchmal auch echte Rätsel auf. So wie im Fall eines weißen iberischen Luchses, den der Hobby-Fotograf Angel Hidalgo im Herbst letzten Jahres in Andalusien aufspürte. Das Weibchen namens „Satureja“ ist weder Albino noch hat es Leuzismus. Die Wissenschaftler stehen vor einem Mysterium und konnten den Grund für das helle Fell noch nicht final bestimmen. Eine Vermutung ist, dass Stress eine Ursache sein könnte. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

