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Krankenhaus zerbombtDutzende Tote – darunter 13 Kinder

WHO-Chef Tedros

Copyright: Magali Girardin/KEYSTONE/dpa

Tedros berichtet von mehr als 60 Toten im Sudan. (Archivbild)

Grauenvolle Meldungen erreichen uns aus dem Sudan: Eine Attacke auf ein Hospital kostete etliche Menschen das Leben.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gab es im Sudan erneut einen fatalen Luftschlag gegen eine Gesundheitseinrichtung. Ein Lehrkrankenhaus in der Gegend Ost-Darfur wurde attackiert, wie WHO-Leiter Tedros Adhanom Ghebreyesus über die Plattform X verkündete.

Bei diesem entsetzlichen Geschehen am Freitagabend kamen mindestens 64 Personen ums Leben, darunter befanden sich 13 Kinder. Zu den Verstorbenen zählten sowohl Klinikpatienten als auch das ärztliche Personal. Laut Tedros wurden zudem wenigstens 89 Menschen verletzt.

Steckt die Armee hinter dem Drohnen-Angriff?

Der WHO-Chef äußerte sich nicht dazu, wer die Verantwortung für die Attacke trägt. Die sudanesische NGO Emergency Lawyers gibt jedoch an, dass es sich um einen Drohnen-Angriff durch die Armee des Sudan gehandelt habe, wie die dpa meldet.

Im Sudan tobt seit April 2023 ein erbitterter Machtkampf. Dabei steht De-Facto-Präsident Abdel-Fattah al-Burhan mit den Streitkräften seinem ehemaligen Vize Mohamed Hamdan Daglo und dessen Miliz Rapid Support Forces (RSF) gegenüber. Besonders die Menschen im Land leiden unter dieser Auseinandersetzung.

Hospital nach Attacke völlig zerstört

Durch den neuesten Angriff sind laut WHO die Abteilungen für Kinder, Geburten und Notfälle des Hospitals zerstört worden. Die Klinik ist nicht länger betriebsbereit, teilte Tedros mit. Die WHO hilft nun ihren lokalen Partnern dabei, die entstandenen Versorgungslücken zu füllen.

Die komplette Opferzahl bei Attacken auf das Gesundheitswesen ist seit dem Start des Krieges vor beinahe drei Jahren laut WHO auf 2036 Verstorbene und über 700 Verwundete angestiegen. (red)

Tedros forderte, dass es allerhöchste Zeit für eine Deeskalation des Konflikts sei. „Das Gesundheitswesen darf niemals zum Ziel werden. Frieden ist die beste Medizin“, betonte der WHO-Leiter. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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