Was für ein historischer Glückstreffer! Ein altes Schwert mit geheimnisvoller Vergangenheit wurde in Bremen von Bombenentschärfern aufgespürt.
Irre Entdeckung in Bremen!Antikes Römer-Schwert bei Bomben-Suche gefunden

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Die Landesarchäologie Bremen präsentiert ein römisches Langschwert. Das sogenannte Spatha wurde bei der offiziellen Kampfmittelsuche auf einem Grundstück in der Bremer Neustadt gefunden
Ein unglaublicher Moment für das Team vom Kampfmittelräumdienst in Bremen! Während eines ganz normalen Einsatzes stießen sie auf eine Entdeckung, die sie sprachlos machte: ein Langschwert aus der Römerzeit. Das Artefakt steckte kerzengerade im Boden, 3,5 Meter tief, direkt in der Neustadt von Bremen.
Die Landesarchäologie in Bremen bewertet den Fund als absolut außergewöhnlich. Wie Landesarchäologe Dieter Bischop am Dienstag mitteilte, ist diese Entdeckung für den gesamten norddeutschen Raum einmalig. Bislang sind lediglich wenige ähnliche Exemplare aus Schleswig-Holstein aufgetaucht. Das berichtet „ndr.de“.
Aber welches Geheimnis steckt dahinter? Erste Analysen legen nahe, dass an dieser Stelle einst ein Gewässer wie ein See oder Fluss war. Eine senkrecht im Wasser platzierte Waffe gilt laut dem Landesarchäologen als charakteristisches Merkmal für Opferhandlungen der Germanen zur Zeit des Römischen Reiches.
Die Fachleute haben eine deutliche Theorie: Vermutlich hat ein germanischer Kämpfer die Klinge um das Jahr 200 nach Christus bewusst in den Grund gerammt. „Das war sicherlich einer der Clanchefs hier in der Gegend“, so die Einschätzung von Bischop. Ein solches Schwert war außerordentlich wertvoll; kaum jemand hätte es sich erlauben können, ein derart kostbares Objekt aufzugeben.
Nun soll das Rätsel um die Waffe vollständig gelöst werden. Das Artefakt und die Fundstelle werden jetzt von Spezialisten eingehend untersucht.
Im Anschluss an die Analysen wird der spektakuläre Fund der Öffentlichkeit präsentiert: Die Klinge soll im Focke-Museum in Bremen einen Platz finden. (red)
