Tödliche Seuche Neuer Fall von Afrikanischer Schweinepest in Deutschland

Die Sauenzuchtanlage der Schweineproduktion Kodersdorf, in der 2017 die Schweinepest ausgebrochen war.

Die Sauenzuchtanlage der Schweineproduktion Kodersdorf (Sachsen), in der 2017 die Schweinepest ausgebrochen war.

Ein Fall von Schweinepest sorgt in Mecklenburg-Vorpommern für Besorgnis. Die Tierseuche ist dort erstmals bei Hausschweinen aufgetreten.

Schwerin. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist erstmals bei einem Hausschweinebestand in Mecklenburg-Vorpommern aufgetreten.

Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin mitteilte, wies das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Tierseuche am Montag (15. November) in Proben nach.

Afrikanische Schweinepest in Mecklenburg-Vorpommern

Zuvor waren demnach vermehrt Todesfälle bei Mastschweinen in dem Betrieb in der Region Rostock aufgetreten.

Alle Tiere des Bestands müssen nun getötet und nach Ministeriumsangaben „unschädlich beseitigt“ werden.

Bisher hatte es in Mecklenburg-Vorpommern keine Fälle von ASP gegeben – weder bei Wildschweinen, noch bei Hausschweinen. Fälle der Schweinepest waren seit September 2020 in Brandenburg bei Wild- und Hausschweinen und in Sachsen bei Wildschweinen aufgetreten.

Die Seuche verläuft bei Schweinen fast immer tödlich, für den Menschen ist sie hingegen ungefährlich. Übertragen werden kann sie durch direkten Kontakt zwischen Tieren oder indirekt über kontaminierte Gegenstände wie beispielsweise Schuhe oder auch weggeworfene Lebensmittel. (afp)

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