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Horror für 99 JugendlicheSchule aus Deutschland begeht fatalen Fehler – Bergtour endet schrecklich

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Eine Schulgruppe aus Deutschland wollte ein Bergabenteuer in Österreich erleben. Doch der Trip im Vorarlberg wurde zum Albtraum. Grund war ein fataler Fehler der Lehrer.

Was für ein Horror-Trip für rund 100 Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, die einen Wanderausflug in Österreich machen wollten. Die Lehrer hatten den Angaben der Polizei zufolge einen fatalen Fehler bei der Routenauswahl begangen. Als sich die Gruppe schon im Berg befand, war es schon zu spät.

Die Schulgruppe aus Ludwigshafen war erst am Dienstag (7. Juni) in der Unterkunft im Heuberggebiet im österreichischen Bundesland Vorarlberg angekommen. Da zum Zeitpunkt der Ankunft schönes Wetter herrschte, entschloss sich die Lehrerschaft (insgesamt acht Lehrpersonen), eine kleine Wanderung in der Gegend zu unternehmen.

Schule aus Deutschland zu Wanderung in Österreich – Lehrer mit fatalem Fehler

Dabei begingen sie jedoch einen fatalen Fehler. Sie suchten sich über das Internet eine Route im Heuberggebiet aus. Doch was im Internet als „Feierabendrunde“ beschrieben wurde, entpuppte sich schon kurz darauf als Höllen-Trip für die insgesamt 99 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 12 und 14 Jahren.

Was die Schulgruppe nicht wusste: „Tatsächlich ist der schmale Heuberggrat ein teilweise ausgesetzter Weg mit Kletterpassagen der Schwindelfreiheit, Trittsicherheit sowie Erfahrung im alpinen Gelände erfordert“, erklärt ein Polizeisprecher im Bundesland Voralberg. Aufgrund dessen sei die Route auch nicht mehr ausgeschildert und wird in offiziellen Wanderführern auch nicht mehr ausgeschrieben.

Zudem hatte es in den vergangenen Tagen wiederholt kräftige Regenfälle gegeben, berichtet die Polizei weiter. Kurz nach Aufbruch sei es dann zur fatalen Entwicklung gekommen, dass es erneut anfing zu regnen.

Wanderung in Österreich eskaliert völlig – Großeinsatz für Rettungskräfte

Schnell eskalierte die Situation, als sich eine kleine Gruppe dazu entschloss, umzukehren. Zwei Schüler rutschten in dem unwegsamen Gelände ab und zogen sich Verletzungen zu. Einige der Jugendlichen gerieten in Panik. Das Lehrpersonal entschied sich schließlich dazu, einen Notruf abzusetzen.

Die Gruppe wurde mit Hubschraubern geborgen und in Sicherheit gebracht. Einige der Schüler waren laut Polizei erschöpft, unterkühlt, durchnässt und „völlig aufgelöst“. Deswegen wurde ein Kriseninterventionsteam eingeschaltet. Die Gruppe wurde nach ihrem unfreiwilligen Berg-Abenteuer außerdem mit warmen Getränken und Speisen versorgt. (jv)

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