Großer Schock für eine Reisegruppe: In Norwegen ist ein Urlauberbus mit 34 Deutschen umgekippt. Helfer mussten sich mit einem Hammer Zugang verschaffen.
Schrecksekunde im Norwegen-UrlaubReisebus mit 34 Deutschen kippt um

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Norwegische Rettungskräfte bei einem Unfall (Symbolfoto)
Was als entspannte Nordland-Tour begann, endete am Samstagmorgen (8. August) mit einem schrecklichen Unfall.
Ein deutscher Reisebus mit 34 Touristen an Bord kippte auf der E6 in Namsskogan in der norwegischen Region Trøndelag in einer Kurve um – und blieb auf der Seite liegen. Die Türen waren blockiert, niemand kam zunächst heraus.
Busunfall in Norwegen: Vier Verletzte ins Krankenhaus
Elin Torgnes war eine der Ersten am Unfallort. „Es war etwas chaotisch“, sagt die Zeugin gegenüber „NRK Trøndelag“. Sie half mehreren Verletzten. Andere Umstehende griffen ebenfalls entschlossen durch – buchstäblich: Mit einem Hammer schlugen sich Zeugen Zugang in den Bus, um weitere Verletzte zu erreichen.
Die gute Nachricht: Alle 34 Passagiere überlebten den Unfall. Vier von ihnen mussten ins Krankenhaus gebracht werden – zwei nach Namsos, zwei nach Levanger. Keine der Verletzten befindet sich in einem kritischen Zustand. Die restlichen Fahrgäste kamen im Pflegezentrum der Gemeinde Namsskogan unter, wo ein psychosoziales Betreuungsteam auf sie wartete.
Rettungskräfte und freiwillige Helfer waren schnell vor Ort. Rettungshubschrauber aus Ørland und Bodø wurden in die Region geflogen – der aus Bodø kehrte unterwegs wieder um. Laut Polizei war niemand im Bus eingeklemmt.
Der Bus kam aus nördlicher Richtung und kippte in einer leichten Kurve aus bisher ungeklärter Ursache um. Die Straße wirke in der Kurve möglicherweise fehlerhaft geneigt, berichtet eine NRK-Reporterin. Die Ermittlungen zur genauen Ursache laufen noch.
Die E6 war nach dem Unfall zunächst vollständig gesperrt. Am Nachmittag wurde eine Fahrspur wieder freigegeben, der Verkehr wird aber weiterhin umgeleitet. Beide Busfahrer blieben bis zur Bergung des Fahrzeugs am Unfallort.
Die Gemeinde Namsskogan richtete einen Krisenstab ein. Woher genau der Bus aus Deutschland stammte, war zunächst nicht bekannt. (mt)
