Schreckliche Tragödie während der Messe in Guayaquil: Dort löst sich ein großes Kruzifix hinter dem Altar. Es trifft Pater Patricio Sánchez Molinari. Er überlebt das Unglück nicht.
Schreckliche Tragödie während MessePfarrer stirbt vor den Augen aller – im Live-Stream

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Das Kruzifix hinter ihm wurde Pater Patricio Alfredo Sánchez Molinari zum Verhängnis.
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Etwa 27 Minuten läuft die Messe, als es plötzlich passiert: Das große Kruzifix hinter dem Altar löst sich und stürzt auf Pater Patricio Alfredo Sánchez Molinari. Er spricht in der ecuadorianischen Pfarrei Nuestra Señora del Perpetuo Socorro zu den Gläubigen, als das schwere Kreuz plötzlich nach vorn kippt.
Besonders schrecklich: Der Moment ist in einem Live-Stream zu sehen. Der Priester hatte die Messe über sein eigenes Profil ausgestrahlt. Aus Pietätsgründen zeigen wir den Post mit dem erschreckenden Video nicht.
Kruzifix stürzt plötzlich nach vorne und erschlägt den Pater
Das Unglück ereignet sich laut „El Heraldo de México“ am Samstag (17. Oktober) in der Kirche Nuestra Señora del Perpetuo Socorro in Guayaquil. Das große Holz-Kruzifix mit Jesus am Kreuz am Kopfende des Kirchenschiffs löst sich, kippt nach vorn und kracht nach unten, auf den Kopf des Paters.
Nach dem Sturz wurde der Gottesdienst sofort unterbrochen. Menschen in der Kirche reagieren entsetzt und eilen dem Priester zu Hilfe. Berichten zufolge sind auf der Aufnahme auch erschrockene Schreie der Gläubigen zu hören. Doch für den Pater kommt jede Hilfe zu spät.
Die Erzdiözese Guayaquil bestätigt den Tod von Sánchez Molinari in einer Trauermitteilung. Unterzeichnet ist die Erklärung von Kardinal-Erzbischof Luis Gerardo Cabrera Herrera. Darin drückt die Erzdiözese ihre Anteilnahme gegenüber der Kirchengemeinschaft, den Angehörigen und Freunden des Priesters aus. Innerhalb weniger Stunden löste die Nachricht eine Welle von Kondolenzbotschaften aus.
Die kirchliche Mitteilung nennt keine Todesursache und beschreibt auch nicht, ob der Priester sofort oder erst später starb. Warum sich das schwere Kruzifix von der Wand lösen konnte, ist bislang unbekannt. Die Erzdiözese hat dazu ebenfalls keine Erklärung veröffentlicht.
Erzdiözese sprach ihr Mitgefühl aus
Sánchez Molinari war Pfarrer der Kirche Nuestra Señora del Perpetuo Socorro im Zentrum von Guayaquil. Er gehörte der Kongregation des Allerheiligsten Erlösers an, die auch als Redemptoristen bekannt ist. Die Pfarrei liegt im Vikariat Centro der Erzdiözese Guayaquil.
Der Orden wurde 1732 von Alfons Maria von Liguori gegründet. Seit 1866 betreut der Orden ein berühmtes Marienbild, das in der römischen Kirche San Alfonso verehrt wird.
Wann und wo Sánchez Molinari beigesetzt wird, ist zunächst nicht bekannt. Die Erzdiözese bat um Gebete für den verstorbenen Priester und sprach seiner religiösen Gemeinschaft sowie seinen Angehörigen ihr Mitgefühl aus. (mg)
