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Alarmierende Todes-ZahlenImmer mehr Radfahrende sterben, besonders Ältere auf E-Bikes

Mahnwache nach tödlichem Fahrradunfall

Copyright: Marcus Golejewski/dpa

Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radlerinnen und Radler ist weiter angestiegen. (Archivbild)

Schock-Zahlen: Immer mehr Radler sterben auf den Straßen.

Schock-Zahlen für Radler! Auf Deutschlands Straßen wird es immer gefährlicher. Im letzten Jahr kletterte die Anzahl der tödlich verunglückten Radfahrenden auf 462. Das ist ein Anstieg von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, so die Daten des Statistischen Bundesamtes. Eine Entwicklung, die auch in Köln und Umgebung für große Sorge sorgt.

Die vorläufigen Zahlen zeichnen ein düsteres Bild: Einer von sechs Menschen (das sind 16,4 Prozent), die im Verkehr ihr Leben verloren, nutzte ein Fahrrad. Besonders dramatisch: Beinahe die Hälfte dieser Opfer saß auf einem Pedelec, besser bekannt als E-Bike.

E-Bikes als wachsende Gefahr

Ein Blick auf die Entwicklung seit 2015 verdeutlicht das ganze Ausmaß. Laut dpa ist die Gesamtzahl der getöteten Radfahrenden in diesem Zeitraum um 20,6 Prozent gestiegen. Die Hauptursache für diesen Zuwachs liegt bei den Unfällen mit Pedelecs. Zum Vergleich: Während 2015 noch 36 Menschen auf E-Bikes starben, waren es 2025 schon 217.

Senioren im Straßenverkehr besonders betroffen

Die Statistik spricht eine klare Sprache: Vor allem ältere Menschen sind beim Radfahren einem hohen Risiko ausgesetzt. 2025 gehörten 61,5 Prozent der tödlich verletzten Radlerinnen und Radler zur Altersgruppe von 65 Jahren und mehr.

Dieser Trend verschärft sich bei den motorisierten Rädern nochmals. Bei den Fahrrädern ohne Motor lag der Anteil der über 65-Jährigen an den Todesopfern bei 56,3 Prozent. Unter den getöteten Pedelec-Nutzern waren es hingegen sogar 67,3 Prozent.

Kollisionen mit Autos: Die größte Gefahr

Die meisten Unfälle geschehen nicht isoliert. Bei einem erheblichen Teil (66,5 Prozent) der insgesamt 95.794 registrierten Fahrradunfälle mit Verletzten war eine weitere Person involviert.

In beinahe 70 Prozent dieser Situationen (exakt 69,8 Prozent) war der Unfallgegner ein Auto. Das sind 44.463 Kollisionen, bei denen Radfahrende zu Schaden kamen oder ihr Leben verloren. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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