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Alarm an Hessens SchulenHunderte Chefposten unbesetzt

Altes Schulgebäude an einem sonnigen Tag

14 Prozent der Schulen in Hessen ohne Schulleitung (Symbolbild).

Chef-Notstand! An vielen Schulen fehlt die Spitze.

Deutschlands Bildungssystem hat nicht nur generell zu wenig Lehrkräfte, die Situation an der Spitze eskaliert regelrecht. Eine neue Untersuchung für Hessen legt das ganze Drama offen: Bei 14 Prozent der dortigen Schulen ist das Führungsteam unvollständig! Im Klartext heißt das für das aktuelle Schuljahr: An 253 Standorten sind die Chefsessel und die der Stellvertreter leer. Das ist eine Zunahme von satten zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Daten sind alarmierend und stammen vom hessischen Kultusministerium, das eine Anfrage der Grünen beantwortete. 47 der insgesamt 253 unbesetzten Positionen waren schon im Vorjahr nicht besetzt. Besonders dramatisch: Eine Grundschule in Wetzlar muss seit mehr als sieben Jahren ohne komplettes Leitungspersonal zurechtkommen. Erfasst wurden diese Informationen mit Stichtag 31. Oktober 2025. Das berichtet „DER SPIEGEL“.

Doch wie wird dieses Durcheinander gemanagt? Laut Ministerium wird der Schulalltag durch „organisatorische Maßnahmen sichergestellt“ werde. Falls der Schulleiter-Job unbesetzt bleibt, übernimmt laut Aussage entweder der Vize-Chef oder übergangsweise sogar die Leitung einer Schule aus der Nachbarschaft. Man sei zuversichtlich, „dass zahlreiche Vakanzen zeitnah im laufenden Schuljahr besetzt werden“.

Mit dieser Misere steht Hessen allerdings keineswegs alleine da. Die Leitungskrise an Bildungseinrichtungen ist ein Problem in ganz Deutschland. Eine Recherche vom Redaktionsnetzwerk Deutschland hat ergeben, dass letzten Sommer bundesweit fast 1300 Chefposten an Schulen fehlten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.