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„Sah aus wie ein Alien“ Sie ist riesig: Mysteriöse Kreatur an Touri-Strand angespült

Kennett River – Cath Rampton und ihr Ehemann Tom sind beide Tierärzte und haben in ihrem Leben schon so einiges gesehen. Bei einem Ausflug am Wochenende entdeckten sie jedoch eine Kreatur, deren Anblick sie sprachlos zurückließ. Keiner von ihnen hatte etwas ähnliches zuvor gesehen.

Das Ehepaar war an der Mündung des Kennett River an der Südküste von Victoria in Australien unterwegs, als sie auf das mysteriöse Geschöpf stießen. Offenbar war es von der Meeresströmung an den Strand gespült worden.

Eigentlich ist das kleine malerische Städtchen Kennett River ein Anziehungspunkt für Touristen. Doch der weite Sandstrand war zu dieser Zeit vermutlich wegen des kalten Wetters menschenleer, als sie am Fundort vorbeikamen.

Was ist das? Zeugen von Anblick schockiert

Gegenüber „Daily Mail“ sagte Cath, dass die Beiden von dem Anblick schockiert waren, weil sie so etwas noch nie zuvor gesehen hatten.

Tatsächlich waren sie aber nicht die Einzigen, die das ungewöhnliche Tier entdeckten. Auch die Touristen Tim Rothman und James Barham trafen auf die Kreatur, die am Montag immer noch an dem Strand in Kennet River lag. Offenbar war sie tot.

„Wir gingen entlang der Küste und sahen plötzlich diesen riesigen Klumpen im Sand“, erinnert sich Rothman gegenüber dem „Geelong Advertiser“. „Ich habe so etwas noch nie gesehen. Aus der Ferne sah es aus wie ein Außerirdischer.“

Mondfisch

Das seltene Tier wurde in Australien an einen Strand gespült.

Und tatsächlich ist der Anblick des merkwürdigen Fisches sehr befremdlich. Aus einer anderen Welt kommt er deswegen aber nicht.

Äußerst seltene Fischart am Kennett River angespült

Denn bei dem Geschöpf handelt es sich um einen sogenannten Mondfisch. Das Exemplar, das jetzt an der Südküste von Victoria gefunden wurde, soll eine Länge und Höhe von etwa zwei Metern gehabt haben.

Das ist noch ein eher kleines Exemplar für einen Mondfisch. In der Regel erreichen Mondfische eine Länge von 3,3 Metern und ein Gewicht von 2,3 Tonnen.

Er ist der größte Knochenfisch der Welt. Seine Vorfahren schwammen schon zu Zeiten der Dinosaurier durch die Meere.

Nachts leuchtet der Mondfisch silbrig wie der Mond. Der Grund dafür sind Parasiten, die sich in seine Haut bohren. Kaum ein Fisch ist von so vielen Mikroorganismen befallen. Rund 50 verschiedene Gattungen wurden auf ihren Körpern gezählt.

Deswegen wird der Mondfisch auch Sunfish genannt

Im englischen wird der Mondfisch auch Sunfish genannt, weil er sich tagsüber oft an der Meeresoberfläche treiben lässt und dann wie die Sonne im Wasser glitzert.

Die Fische haben eine über sieben Zentimeter dicke schuppenlose Haut und ihr Fleisch ist quasi ungenießbar, weshalb sie kaum vom Menschen gejagt werden. Dennoch sinkt der Bestand auf dramatische Weise, sodass der Mondfisch inzwischen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten geführt wird.

Mysteriöse Kreaturen auf Menorca angespült, Experten mit klarer Ansage

Neben der Meeresverschmutzung machen die Netze immer größerer Fangflotten und der zunehmende Schiffsverkehr den trägen Tieren das Leben schwer.

Auch wenn solche Aufnahmen einen im ersten Moment erschrecken können. Mondfische sind sehr verletzliche und ruhige Tiere – eine Gefahr für Menschen besteht nicht. (jv)

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