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Renten-Schock für Denise (68)!Nach 50 Jahren Arbeit platzt ihr Traum

Ältere Frau besorgt über Rente spricht mit Mann

Rentenprobleme machen Zukunftspläne ungewiss (Symbolbild).

Behörden-Wahnsinn statt Ruhestand! Ein echter Albtraum.

Für Denise Alton (68) aus Derby in England ist es eine riesige Enttäuschung. Nach einem halben Jahrhundert im Staatsdienst freute sie sich auf ihren verdienten Ruhestand ab Ende Januar 2026. Doch dieser Traum entwickelte sich zu einer Katastrophe, weil gewaltige Schwierigkeiten bei der Pensionsverwaltung alles zunichtemachen. Bis heute weiß sie nicht einmal, wie viel Geld sie überhaupt bekommen wird.

Schuld an dem ganzen Durcheinander: Im Dezember hat die Firma Capita die Zuständigkeit für die Pensionen britischer Beamter übernommen. Aber die Firma ist total überfordert und sitzt auf einem Stapel von 86.000 unbearbeiteten Anträgen, was für krasse Wartezeiten sorgt. Für Denise bedeutet das: ewig in der Telefon-Warteschleife hängen, ohne dass eine Lösung auch nur ansatzweise erkennbar ist. Ihre Beschreibung für dieses Erlebnis: ein „Albtraum“. Das berichtet „FOCUS online“.

Die 68-Jährige hat jetzt eine furchtbare Wahl: Entweder sie schmeißt ihren Job hin und geht das „massive Risiko“ ein, dass ihr Geld nicht pünktlich überwiesen wird, oder sie muss einfach weiterarbeiten. Und es kommt noch dicker: Ihr Ehemann, der schon im Dezember in Rente gegangen ist, wartet ebenfalls noch auf den Abschluss seiner Pensionsberechnung.

„Ich habe daher die herzzerreißende Entscheidung getroffen, meine Kündigung zurückzuziehen, damit wir zumindest unsere Rechnungen bezahlen können“, teilte Denise mit. Die Pläne des Paares, mehr Zeit zusammen und mit ihren Liebsten zu verbringen, sind damit vorerst vom Tisch. „Diese Zeit werden wir nie zurückbekommen“, sagte sie. Wann sie endlich wirklich in Rente gehen kann, bleibt ungewiss.

Das Schicksal von Denise ist leider keine Ausnahme. In Virginia zum Beispiel muss Sharon Albrecht mit stolzen 84 Jahren noch für Uber fahren, um finanziell über die Runden zu kommen. Weil sie für das Alter nicht genug vorgesorgt hat, braucht sie monatlich 1500 bis 2000 Dollar extra zu ihrer Sozialversicherung. Dafür setzt sie sich nachts und an Wochenenden hinters Steuer.

Auch hierzulande gehen erstaunlich viele Menschen über das reguläre Rentenalter hinaus noch einer Arbeit nach. Vorläufige Zahlen des Mikrozensus 2024 vom Statistischen Bundesamt (Destatis) zeigen, dass 13 Prozent der Menschen zwischen 65 und 74 Jahren trotz Rente noch erwerbstätig waren. Männer sind dabei mit 16 Prozent häufiger berufstätig als Frauen (zehn Prozent). Die Quote wächst außerdem mit dem Bildungsgrad: 18 Prozent der Rentenempfänger mit hohem Bildungsabschluss arbeiteten weiter, aber nur zehn bzw. elf Prozent bei Personen mit niedrigem oder mittlerem Abschluss. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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