Bluttat im Urlaubsparadies Touristin in Thailand vergewaltigt und getötet

Zwei Touristinnen gehen am Sandstrand von Phuket spazieren. Eine Frau aus der Schweiz wurde vergewaltigt und getötet.

In Phuket ist ein grausames Verbrechen geschehen: Eine Frau aus der Schweiz ist vergewaltigt und getötet worden. Auf dem Symbolbild vom Juli 2021 gehen zwei Frauen am Strand von Phuket spazieren.

Phuket ist ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen weltweit. Jetzt überschattet aber ein blutiges Ereignis die thailändische Traum-Insel. Der Tod einer Schweizerin deutet auf einen brutalen Mord hin.

Phuket. Mit seinen Sandstränden und dem kristallblauen Wasser lockt die thailändische Insel Phuket Touristen in ihren Bann. Jetzt wurde das Urlaubsparadies allerdings Schauplatz eines brutalen Verbrechens – eine Schweizerin ist tot aufgefunden worden.

Phuket: Schweizerin tot auf Urlaubsinsel gefunden

Indizien deuteten darauf hin, dass die 57-Jährige zunächst vergewaltigt und dann ermordet worden sei, berichtete die Zeitung „Bangkok Post“ jetzt unter Berufung auf die Polizei.

Die Frau war Mitte Juli 2021 im Rahmen eines Modellprojekts für Tourismus in Corona-Zeiten auf die größte Insel des Königreichs gereist. Jetzt sei sie tot im Wasser liegend in der Nähe eines abgelegenen Wasserfalls im Süden der Insel entdeckt worden. Die Leiche war demnach mit einer schwarzen Plane bedeckt, in der Nähe wurden Shorts, ein Smartphone und ein Reisepass gefunden.

Tote Schweizerin soll aus Singapur nach Phuket gereist sein

Behördenangaben vom Freitag, 6. August 2021, zufolge liegt der Tod der Schweizerin wahrscheinlich nicht mehr als drei Tage zurück. Das Opfer soll aus Singapur angereist sein. Die Polizei nahm Ermittlungen auf, um den Tod der Frau so schnell wir möglich aufzuklären.

Inselgouverneur Narong Woonciew zeigte sich vor Journalisten tief betroffen über die Nachricht. „Alle zuständigen Behörden, einschließlich mir selbst, werden untersuchen, was passiert ist, um dem Opfer Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.“ Die Tote soll auf Phuket obduziert werden. Die Ergebnisse der Autopsie würden eventuell noch am Freitag öffentlich gemacht, sagte der Direktor des zuständigen Krankenhauses.

Schweizerin auf Phuket gestorben: Außenminister drückt Beileid aus

Außenminister Don Pramudwinai drückte dem Schweizer Botschafter in Thailand sein Beileid aus. Die Schweizer Honorarkonsulin auf Phuket, Andrea Kotas Tammathin, zeigte sich schockiert und sprach von einem „traurigen Tag“ für die Insel. „Phuket ist normalerweise für seine Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit bekannt.“

Vollständig Geimpfte aus knapp 70 Ländern dürfen seit dem 1. Juli 2021 wieder nach Phuket reisen. Im Rahmen des so genannten Sandbox-Projekts gelten für die Gäste strenge Regeln, aber sie dürfen sich frei auf der Insel bewegen. Die Regierung will so versuchen, den durch die Corona-Pandemie seit eineinhalb Jahren am Boden liegenden Tourismussektor zumindest teilweise wiederzubeleben. (dpa, sj)

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