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„Ich dachte, es wäre mein Ende“Schweres Beben auf Philippinen, Tsunami-Warnung ausgegeben

Erdbeben auf den Philippinen

Copyright: Ernesto Torres Jr/dpa

Das Ausmaß der Schäden war zunächst unklar.

Beben-Apokalypse auf den Philippinen! Tsunami droht.

ERDBEBEN-APOKALYPSE! Tsunami-Gefahr auf den Philippinen – Menschen fliehen in Todesangst Ein Beben der Stärke 7,8 erschüttert die Philippinen bis ins Mark. Häuser brechen zusammen, eine riesige Flutwelle wird befürchtet. In heller Aufregung suchen die Menschen Schutz.

Der Albtraum startete am Montagmorgen (Ortszeit). Eine heftige Erschütterung suchte den Süden der Philippinen heim und sorgte für Tsunami-Alarm in diversen Staaten. Vor der Küste der Provinz Sarangani auf Mindanao lag das Zentrum des Bebens, so die Mitteilung des Instituts für Vulkanologie und Seismologie der Philippinen (Phivolcs). Panisch stürmten die Leute ins Freie.

Die Verantwortlichen forderten die Anwohner vieler Küstenabschnitte auf, umgehend Schutz in höherem Gelände zu suchen. Ebenso gab es im benachbarten Indonesien, insbesondere für die Insel Sulawesi, und selbst in Japan Alarm wegen potenzieller Riesenwellen.

Zerstörung und Angst zum Schulstart

Aktuell verifiziert die zuständige Katastrophenschutzbehörde Meldungen zu eventuellen Todesfällen und Verletzten. Es liegen schon Berichte über massive Zerstörungen an Bildungseinrichtungen, Kliniken, Shopping-Centern und Gotteshäusern vor. Der gesamte Umfang der Verwüstung ist jedoch noch nicht absehbar.

In General Santos City waren die Erdstöße besonders stark spürbar; der dortige Airport wurde zeitweise dichtgemacht. Die Region wurde um 7.37 Uhr von dem Beben getroffen – und das genau am ersten Tag des neuen Schuljahres. Was für ein Glück im Unglück: Weil an zahlreichen Schulen und Ämtern gerade die Flaggen gehisst wurden, befanden sich viele Schüler, Lehrer und Mitarbeiter draußen.

Augenzeugen schildern ihre Todesangst

Die gewaltigen Erschütterungen lösten bei vielen Leuten Todesangst aus. „Ich dachte, es wäre mein Ende. Ich habe einfach angefangen zu beten“, erzählte die Reporterin Noreen Ygonia aus der Provinz den örtlichen Medien. „Es hat so heftig gebebt, dass ich mich kaum bewegen konnte.“ Aus der Stadt Koronadal berichtete eine Anwohnerin: „Wir haben nur noch geschrien, weil wir solche Angst hatten.“

In der Provinz Davao del Sur kollabierte ein Schulgebäude. Niemand kam zu Schaden. „Zum Glück fand gerade unsere Flaggenzeremonie statt und alle waren draußen“, so die Aussage von Schulleiterin Elene Marie Jane Gamboa. Das Bauwerk hatte schon bei einem Beben im Jahr 2019 Schaden genommen und stand sowieso vor dem Abriss.

Präsident mit dramatischem Aufruf an die Menschen

Geologen aus den USA verzeichneten etliche Nachbeben. Sie gaben eine Warnung heraus, dass an manchen Küstenbereichen Wellen mit einer Höhe von bis zu drei Metern möglich seien. Die philippinischen Stellen meldeten allerdings, dass vorerst keine außergewöhnlich hohen Wasserstände gesichtet wurden. Die Situation bleibt unter Beobachtung.

Präsident Ferdinand Marcos Jr. versprach den Betroffenen Hilfe vom Staat. Er wandte sich mit einem eindringlichen Aufruf an die Bevölkerung: „Begeben Sie sich jetzt in höher gelegene Gebiete. Warten Sie nicht.“ Menschliches Leben sei wertvoller als jeder Besitz, den man zurücklassen müsse. Die Philippinen und Indonesien befinden sich am Pazifischen Feuerring. Das ist ein Vulkangürtel, wo tektonische Platten kollidieren. Heftige Beben und Vulkanausbrüche kommen dort sehr oft vor. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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