Drama auf dem Flug nach Chicago: Eine Boeing 777 im Sturzflug, Sauerstoffmasken fallen von der Decke.
Passagiere in PanikBoeing 777 im Sturzflug – Piloten funken Notruf

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Eine Boeing 777 von British Airways geriet in eine Notlage. (Archivfoto)
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Ein Flug von British Airways in die USA wurde zum Albtraum. Über Irland verlor die Maschine plötzlich Tausende Meter an Höhe, die Piloten setzten einen Notruf ab.
Für die Passagiere des Fluges BA295 sollte es am Montag (5. Oktober) von London nach Chicago gehen. Doch der Trip über den Atlantik entwickelte sich zu einem echten Schreckensszenario. Die Boeing 777-200ER war um 12.14 Uhr Ortszeit in Heathrow gestartet und hatte ihre Reiseflughöhe von etwa 11.300 Metern erreicht.
Plötzlich der Schock über Irland: Innerhalb von Minuten rauschte die Maschine um rund 8.500 Meter in die Tiefe! Daten des Flugverkehrsportals „Flightradar24“ zeichneten den dramatischen Höhenverlust auf, der bei einer Höhe von nur noch circa 2.700 Metern endete.
Notfall in Boeing 777: Sauerstoffmasken fallen von der Decke
An Bord spielten sich dramatische Szenen ab, als Berichten zufolge die Sauerstoffmasken aus der Decke fielen. Es machte sich Panik unter den Passagieren breit.
Die Piloten reagierten sofort, setzten den internationalen Notfallcode 7700 ab und leiteten einen kontrollierten Notabstieg ein – eine Standardreaktion bei einem vermuteten Druckverlust in der Kabine.
Der Flug in die USA wurde sofort abgebrochen. Die Crew steuerte die Maschine zurück in Richtung England. Vor der Landung musste die Boeing jedoch stundenlang über dem Bristolkanal kreisen, um Treibstoff zu verbrennen und so das Gewicht für eine sichere Landung zu reduzieren.
Boeing-Crew landet sicher in London
Kurz nach 17.00 Uhr dann die große Erleichterung: Die Boeing 777 setzte sicher auf der Landebahn in London Heathrow auf. Alle Passagiere konnten das Flugzeug normal und ohne Verletzungen verlassen.
British Airways bestätigte wenig später einen „technischen Zwischenfall“. Die Sicherheit der Fluggäste und der Besatzung habe stets oberste Priorität, teilte die Airline mit. Man lobte die hochqualifizierten Piloten, die das Flugzeug sicher zurückgebracht hätten.
Was genau den Defekt an der rund 30 Jahre alten Maschine auslöste, wurde zunächst nicht bekannt gegeben. Die gestrandeten Passagiere werden auf andere Verbindungen umgebucht. (red)

