Große Infektionsgefahr beim Baden in der Ostsee: Nach der ersten gemeldeten Vibrionen-Infektion in diesem Jahr, ist die betroffene an den Folgen gestorben.
Tod nach Bad in OstseeVibrionen besiegeln Schicksal einer Frau

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Eine Frau ist an den Folgen einer Vibrionen-Infektion gestorben. Das Symbolbild eines in der Ostsee watenden Menschen wurde am 22. Juli 2021 gemacht.
Eutin/Kiel. In einer Klinik in Ostholstein ist eine Person an den Folgen einer Vibrionen-Infektion gestorben. Das teilte die Kreisverwaltung am Donnerstag (12. August 2021) mit. Demnach war die Frau vermutlich trotz offener Wunde und chronischer Vorerkrankungen in der Ostsee baden gegangen. Am 27. Juli war sie bereits in der Klinik gestorben.
Laut „Lübecker Nachrichten“ soll es sich bei dem Todesopfer um eine Frau gehandelt haben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Kiel war es in diesem Jahr der erste in Schleswig-Holstein gemeldete Infektionsfall.
Das Ministerium erinnerte wie die Kreisverwaltung Ostholstein an Vorsichtsmaßnahmen: Es sei grundsätzlich davon auszugehen, dass das Bakterium Vibrio vulnificus bei wärmeren Temperaturen in der Ostsee vorkommt.
Besonders ältere Menschen mit einer offenen Wunde, die eine schwache Immunabwehr oder aufgrund von Vorerkrankungen in ihrer Immunabwehr geschwächt sind, könnten gefährdet sein. Personen mit offenen oder schlecht heilenden Wunden sollten diese nicht dem Kontakt mit warmem Meerwasser aussetzen, hieß es. (dpa)
