Acht Tage Angst und Bangen Oldenburg: Vermisster Joe (8) lebend gefunden – Fundort erschreckt

Polizeikräfte untersuchen einen Gully. Ein seit acht Tagen vermisster Achtjähriger aus Oldenburg ist lebend in einem Gully gefunden worden. Der geistig behinderte Junge namens Joe war am 17. Juni 2022 zuletzt gesehen worden.

Polizeikräfte untersuchen einen Gully. Ein seit acht Tagen vermisster Achtjähriger aus Oldenburg ist lebend in einem Gully gefunden worden. Der geistig behinderte Junge namens Joe war am 17. Juni 2022 zuletzt gesehen worden. 

Nach acht Tagen der Angst und Hoffnung gab es am Samstag (25. Juni) endlich die erlösende Nachricht: Joe (8) aus Oldenburg lebt.

Acht lange Tage wurde er vermisst. Nun wurde der achtjährige Joe aus Oldenburg gefunden – und er lebt. Der geistig behinderte Junge war zuvor am 17. Juni zuletzt gesehen worden. 

Eine ganze Stadt hat mitgebangt und mitgesucht: In Oldenburg fehlte zunächst jede Spur von dem kleinen Joe. Nun kam endlich die lang erhoffte Nachricht: Der Achtjährige wurde lebend gefunden. Der Fundort überrascht: Polizeikräfte befreiten ihn aus einem Gully. 

Das teilte die Polizei der niedersächsischen Stadt nun per Twitter mit. „Der 8-jährige Joe lebt“, lautete der Tweet am Samstagmorgen (25. Juni 2022). „Er wurde soeben in Oldenburg in einem Gully aufgefunden. Aktuell wird er in ein Krankenhaus gebracht und dort versorgt.“

Oldenburg: Vermisster Junge Joe (8) lebend gefunden 

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Die Suche nach dem Kind hielt tagelang nicht nur Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte in Atem. Die Stadtgemeinschaft bangte mit. Viele Freiwillige machten sich organisiert oder einzeln auf die Suche. Firmen und Vereine teilten die Suchaufrufe.

Am siebten Tag des Verschwindens richtete die Polizei zusätzlich eine Mordkommission ein. Die Annahme, dass der Junge sich bewusst verstecke, sei hinfällig geworden, hieß es. Stattdessen habe ein Zeuge Hinweise gegeben, dass Joe möglicherweise einer Straftat zum Opfer gefallen sein könne.

Ermittelt wurde gegen unbekannt. Zwar bleibe die Sonderorganisation der Polizei für die Suche bestehen, hieß es in einer Mitteilung. Die Mordkommission habe aber andere rechtliche Möglichkeiten bei ihren Ermittlungen, zum Beispiel bei der Sicherung von Daten.

Verschwunden war der Junge im Oldenburger Stadtteil Donnerschlee, in dem es frühere Kasernen gibt. Aber intensiv gesucht wurde auch in anderen Teilen der Universitätsstadt an der Hunte. Auch Dörfer, Seen und Wälder im angrenzenden Landkreis Ammerland wurden abgesucht. (dpa)

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