Die Münchner Wiesn wird zu Wochenbeginn von einem schweren Unfall überschattet. Für einen Mitarbeiter kommt jede Hilfe zu spät.
EingequetschtFahrgeschäft-Mitarbeiter nach Unfall auf Oktoberfest gestorben

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Polizeibeamte und Rettungskräfte sind am Montagabend (21. September 2026) an einem Unfallort auf dem Oktoberfest im Einsatz.
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Ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts auf dem Münchner Oktoberfest ist nach einem Unfall an seinen schweren Verletzungen gestorben. Zu den genauen Umständen des mutmaßlichen Betriebsunfalls am Montagabend (21. September 2026) werde noch ermittelt, teilte die Polizei in der Nacht mit. Fahrgäste seien zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Ein Kriseninterventionsteam betreute Augenzeugen des Unfalls.
Zweiter Vorfall seit dem Wochenende
Zu dem Vorfall war es nach Polizeiangaben an einem Free-Fall-Turm gekommen, wo Fahrgäste aus großer Höhe mit einer Gondel rasant in die Tiefe rauschen. Der Mitarbeiter des Fahrgeschäfts – ein 52 Jahre alter Mann – habe sich wohl in einem Bereich aufgehalten, in dem er nicht hätte sein sollen, hatte es am Abend geheißen. Er sei dann getroffen, möglicherweise auch eingequetscht worden. Der Mann wurde reanimiert und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo er dann später starb.

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Wiesngäste gehen über das Oktoberfest.
Der Bereich rund um das Fahrgeschäft wurde für den großen Rettungseinsatz abgesperrt. Die Polizei bat Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
Auf dem Oktoberfest markierte der Unfall bereits den zweiten Vorfall mit einem Fahrgeschäft in diesem Jahr. In einem stehengebliebenen Drehkarussell hatten Fahrgäste am Samstagabend etwa zwei Minuten lang kopfüber ausharren müssen, bevor sie aus ihren Sitzen geholt werden konnten. Grund der Panne war wohl ein defekter Sensor. Der TÜV prüfte das Karussell erneut, bevor es noch am Abend wieder freigegeben wurde.
Das 191. Oktoberfest läuft seit Samstagmorgen und dauert bis zum 4. Oktober. Jährlich kommen mehr als sechs Millionen Besucher auf das Volksfest, das als größtes der Welt gilt. Etwa 600 Polizeibeamte und Hunderte Ordner sind rund um das Fest im Einsatz. (dpa)

