Safaripark in Niederlanden Deutsche Schüler landen in Raubtiergehege – Junge von Gepard angegriffen

In den Niederlanden ist ein deutscher Schüler von einem Gepard angegriffen worden. Auf dem Symbolfoto ist eine Gepardin aus dem Zoo Salzburg zu sehen.

In den Niederlanden ist ein deutscher Schüler von einem Gepard angegriffen worden. Auf dem Symbolfoto ist eine Gepardin aus dem Zoo Salzburg zu sehen. 

Weil sie sich nicht an die ausgewiesenen Wege gehalten haben, sind drei deutsche Schüler in einem niederländischen Safaripark ins Raubtiergehege geraten. Einer der Jungen wurde dabei von einem Geparden attackiert. 

Ein 17 Jahre alter deutscher Schüler ist in einem niederländischen Tierpark von einem Gepard gebissen worden. Der Jugendliche sei dabei leicht verletzt worden, teilte der Safaripark Beekse Bergen am Montagabend der Nachrichtenagentur ANP mit.

Der Jugendliche hatte dem Bericht zufolge mit zwei Mitschülern den Safaripark in der Nähe von Tilburg im Süden des Landes besucht und den Weg für Fußgänger trotz Warnungen verlassen - dabei waren die Jungen in das Gehege der Raubtiere geraten.

Niederlande: Deutscher Schüler von Geparden angegriffen 

Ein Gepard habe den Jungen in Arm und Kopf gebissen. Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte er wieder entlassen werden. Die zwei Freunde wurden nicht verletzt.

Nach Darstellung eines Sprechers des Safariparks waren die drei Jungen auf einem Weg gelaufen, der nur für Besucher mit Auto bestimmt ist. Warnschilder am Straßenrand hätten sie ignoriert. Als sie feststellten, dass sie im Gehege der Raubtiere gelandet waren, seien sie in Panik weggerannt.

Dennoch konnte eine der Raubkatzen einen Jungen ergreifen. Besucher in einem Auto riefen den Angaben zufolge um Hilfe. Eine Tierpflegerin habe die Schüler schließlich in Sicherheit gebracht. Der Tierpark überprüft nun nach eigenen Angaben alle Sicherheitsmaßnahmen. (dpa)

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