Trauriges Schicksal Nashorn-Baby erblickt das Licht der Welt – und muss am nächsten Tag eingeschläfert werden

Augsburger Zoo: Team muss Nashorn-Baby einen Tag nach Geburt einschläfern lassen.

Das Team des Augsburger Zoos musste ein Nashorn-Baby einen Tag nach der Geburt einschläfern lassen. Unser Foto zeigt eine Nashorn-Mutter und ein Jungtier im Dezember 2020 im Thüringer Zoopark.

Ein Nashorn-Baby im Augsburger Zoo war erst einen Tag alt, als es schon wieder eingeschläfert werden musste. Weil seine Mutter ihm keine Milch geben wollte, beendeten die Tierpfleger das Leben des Jungtiers am Dienstag (12. Oktober).

Augsburg. Weil die Mutter ihm keine Milch geben wollte, hat der Augsburger Zoo ein Nashorn-Baby einen Tag nach der Geburt einschläfern lassen.

„Trotz intensiver Bemühungen der Pfleger und der betreuenden Tierärzte war es nicht möglich, dem Kalb den Zugang zur Milchquelle zu ermöglichen“, teilte der Zoo am Dienstag mit.

Zoo-Team muss Nashorn-Baby einschläfern lassen

Weil das Jungtier am Freitagabend sehr geschwächt gewesen sei, habe der Tierpark „schweren Herzens“ entschieden, den Nashorn-Nachwuchs einzuschläfern, „um ihm weiteres Leiden zu ersparen“.

Der Zoo in Augsburg war nach eigenen Angaben am Donnerstag von der Geburt des Nashorn-Babys überrascht worden.

Zuvor hätten Hormonuntersuchungen bei der Mutter „Kibibi“ keinen Hinweis darauf gegeben, dass diese schwanger sein könnte.

Das Weibchen hatte schon nach der Geburt des Bullen „Kibo“ vor fünf Jahren die Milch verweigert, Tierpfleger hatten den Bullen deshalb mit der Flasche großgezogen. Warum das dieses Mal nicht möglich war, blieb zunächst unklar. (dpa)

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