Nach Museums-Coup: Haftstrafen für die dreisten Diebe.
Deal mit Dieben geplatztNach Museums-Coup erhalten alle drei Täter dieselbe Strafe

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Die Diebe stahlen auch diesen Goldhelm. (Archivbild)
Knast-Urteil nach dem dreisten Museums-Coup in den Niederlanden! In Assen befand ein Gericht die drei Männer für schuldig und verhängte eine Haftstrafe von jeweils 47 Monaten. Sie hätten den Raub zusammen „auf raffinierte und professionelle Weise“ geplant und durchgeführt.
Was war geschehen? Die Täter hatten im Januar 2025 nachts den Zugang zum Museum für Kulturgeschichte in Assen gesprengt. Die Stadt liegt in der nördlichen Provinz Drente. Ein brutaler Akt, der die gesamte Region schockierte.
Unbezahlbare Goldschätze aus Rumänien geraubt
Ihre Beute: Kunstobjekte von unermesslichem Wert aus der Sonderschau „Dakien - das Reich aus Gold und Silber“, eine Leihgabe aus Rumänien. Die Diebe entwendeten drei Armreife aus Gold und einen Goldhelm, der über 2.500 Jahre alt ist.
Die mutmaßlichen Täter, zwischen 21 und 36 Jahre alt, konnten zwar schon nach wenigen Tagen dingfest gemacht werden. Ein Großteil des Diebesguts wurde den Behörden aber erst Anfang April übergeben. Die bittere Nachricht: Ein goldener Armreif bleibt bis heute verschwunden.
Geplatzter Handel mit der Staatsanwaltschaft
Besonders ärgerlich für zwei der Verurteilten: Sie hatten sich im Vorfeld auf eine Abmachung mit der Anklagebehörde eingelassen. Sie retournierten das Diebesgut und sollten im Gegenzug eine mildere Strafe erhalten. Doch am Ende bekamen alle drei Männer das identische Strafmaß.
Laut Gerichtsurteil lässt sich nicht zweifelsfrei klären, welchen Beitrag jeder Einzelne zur Rückgabe der entwendeten Kunstschätze geleistet hat. Der Handel war damit geplatzt.
Rumänien entsetzt – Helm ist wieder da
Der Raub sorgte besonders in Rumänien für Bestürzung. Der Helm, gefertigt aus beinahe purem Gold, hat einen unschätzbaren kulturellen Wert und gilt als bedeutendes Symbol für die Historie des Landes. Inzwischen sind der Goldhelm sowie die beiden anderen Armreife wieder an das Museum übergeben worden. (dpa/red)
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