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Mondfinsternis heute Jahrhundert-Spektakel am Nachthimmel von Deutschland

Die längste partielle Mondfinsternis findet am 19. November 2021 zwischen 8.19 Uhr und 11.47 Uhr statt. Doch wird man das Spektakel auch in Deutschland beobachten können?

Köln. Es ist die längste partielle Mondfinsternis seit 580 Jahren. In den frühen Morgenstunden des 19. November 2021 bahnt sich ein besonderes Spektakel am Himmelszelt an. Doch von wo kann man die Mondfinsternis am besten beobachten?

Diese Mondfinsternis ist wirklich etwas Besonderes: Sie dauert über 3 Stunden und 28 Minuten und ist somit die längste partielle Mondfinsternis des Jahrhunderts. Berechnungen der renommierten Weltraumbehörde ergaben dies, nach einer Untersuchung von sämtlichen Mondfinsternissen zwischen 2001 und 2100.

Ist die partielle Mondfinsternis auch von Deutschland aus zu sehen?

Am Freitagmorgen (19. November 2021) zwischen 8.19 Uhr und 11.47 Uhr werden etwa 97 Prozent des Mondes abgedunkelt sein. Somit wird der Mond fast vollständig abgedeckt sein. Doch dieses Spektakel ist leider nicht von überall aus zu sehen.

In Deutschland und den meisten Teilen von Europa wird dieses Ereignis leider nicht zu sehen sein, denn der Mond geht bei uns bereits um 7.42 Uhr unter, somit wird es bereits zu hell sein, um die partielle Mondfinsternis beobachten zu können.

Die beste Aussicht, die Mondfinsternis anzuschauen, sollen Beobachter in Nordamerika haben. Auch im Westen Europas soll eine mögliche Teilbedeckung noch zu sehen sein, wie Experten meinen.

Blutmond: Bei der Mondfinsternis färbt sich der Mond rötlich 

Doch wodurch geschieht dieses kosmische Ereignis? Die Mondfinsternis passiert mehrmals im Jahr. Dabei schiebt sich die Erde zwischen Sonne und Mond und verhindert, dass der Mond von der Sonne beleuchtet wird.

Ein weiteres Spektakel bei der Mondfinsternis: Der Himmelskörper färbt sich dabei rötlich. Das Sonnenlicht scheint durch die Erdatmosphäre hindurch und wird von ihr gefiltert. Blautöne werden dabei zerstreut, nur das rote Licht dringt hindurch.

Dabei verursachen Staub und Wolken, die sich in der Atmosphäre befinden, das rötliche Licht. Je mehr es davon gibt, desto rötlicher wird es. Dieses Ereignis wird auch als „Blutmond“ bezeichnet. 

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