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„Unerwartet“ Raketenaufprall sorgt für neue Riesen-Krater auf dem Mond

Auf dem Mond gibt es zwei neue Krater, da Raketenteile ungeplant eingeschlagen sind. Warum man sie von der Erde aus nie sehen wird.

Es passierte auf der Seite des Mondes, die man von der Erde aus nicht sehen kann – und darum hat es mehr als drei Monate gedauert, bis die Nasa erstmals einen ungeplanten Aufschlag eines Raketenteils nach der Kollision auf dem Mond bestätigen konnte.

Auf Bildern der Sonde „Lunar Reconnaissance Orbiter“ seien gleich zwei Krater von dem Aufprall am 4. März zu sehen, teilte die US-Raumfahrtbehörde am Sonntag (26. Juni 2022) mit. Ein östlicher Krater habe einen Durchmesser von 18 Metern, ein westlicher einen von 16 Metern.

Einschlag auf Mond konnte nicht beobachtet werden

Der Einschlag auf der erdabgewandten Seite des Mondes hatte Anfang März nicht live beobachtet oder gemessen werden können, da es zu dem Zeitpunkt dort keine entsprechenden Sonden, Teleskope oder Messinstrumente gab.

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Die Entdeckung von gleich zwei Kratern sei „unerwartet“ gewesen, hieß es, und deute darauf hin, dass es sich um eine Rakete handele, die an beiden Enden größere Lasten trage. Das könne Hinweise auf die Identität der Rakete geben – denn was da genau auf dem Mond eingeschlagen ist, war zunächst immer noch unklar.

Zunächst war von einem Teil einer SpaceX-Rakete die Rede gewesen, dann aber hatten die Wissenschaftler sich korrigiert: Es handele sich um einen Teil einer alten chinesischen Rakete, wahrscheinlich die Trägerrakete der „Chang'e 5-T1“-Mission, die 2014 von der Erde ins All geschossenen worden war. China hatte diese Berichte jedoch zurückgewiesen.

Nach der Analyse der Aufnahmen sei nun aber deutlich, dass dieses Objekt nicht von einer Nasa-Mission stamme, sagte ein Sprecher der US-Raumfahrtbehörde. Bei dem Aufprall handelt es sich um die erste bekannte ungeplante Kollision eines Raketenteils mit dem Mond, geplante Einschläge zu Forschungszwecken hat es in der Vergangenheit aber mehrfach gegeben. (dpa)

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