Ein Held der Paralympics strebt eine Reise ins Weltall an.
Mit einem Bein ins AllDieser Brite schreibt Geschichte

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John McFall, Astronaut mit Beinprothese in Raumstation.
Eine absolut spektakuläre Neuigkeit: Als erster Mensch mit einem körperlichen Handicap könnte der britische Chirurg und Paralympionike John McFall im Orbit leben. Ein Vertrag der Regierung Großbritanniens mit einem US-Unternehmen, das eine kompakte kommerzielle Raumstation errichtet, macht diesen Traum greifbar.
Als Mitglied der Astronauten-Reserve bei der Europäischen Weltraumorganisation (Esa) erhielt McFall schon im Vorjahr die Zulassung für Tätigkeiten im Orbit. Seine Reise zur Raumstation Haven-1 könnte kurz nach dem anvisierten Start in 2027 erfolgen. Die Station wird von dem US-Startup Vast konstruiert, ist geringfügig kleiner als ein Linienbus und kann bis zu vier Personen aufnehmen. Das berichtet „the Guardian“.
Sein Weg: Vom Unfall zum Weltraum-Abenteuer
Der heute 45-Jährige aus Hampshire büßte mit 19 Jahren infolge eines Motorradunfalls das rechte Bein ein. Doch er ließ sich nicht unterkriegen, fand zum Sport und holte bei den Paralympics 2008 in Peking die Bronzemedaille über 100 Meter. Später absolvierte er die Ausbildung zum orthopädischen Chirurgen. Im Jahr 2022 wurde er für das Esa-Projekt „Fly!“ nominiert, das erforscht, ob Astronauten mit körperlichen Einschränkungen an langfristigen Missionen mitwirken können.
Bei der vorgesehenen zweiwöchigen Mission soll erforscht werden, welchen Einfluss die Schwerelosigkeit auf seinen Organismus und auf neuartige Prothesen hat, die häufig mit Sensoren und Mikroprozessoren funktionieren. Diese Untersuchung könnte nicht nur Menschen mit Handicap durch verbesserte Prothesen unterstützen, sondern auch die Erkenntnisse zu Erkrankungen wie Osteoporose und Muskelschwund vergrößern.
„Keine Show“: McFall will echte Ergebnisse liefern
„Es ist eine aufregende Gelegenheit“, äußerte sich McFall aus dem europäischen Astronautenzentrum der Esa in Deutschland. Er möchte zusätzlich zu den wissenschaftlichen Ambitionen auch Voreingenommenheit abbauen. „Wir sagen, es ist in Ordnung, wenn Menschen mit Behinderungen Astronauten sind“, machte er deutlich. „Wir haben gezeigt, dass es möglich ist.“
Ihn persönlich treibe „die Herausforderung, das Abenteuer, die Faszination“ an, und er möchte seinen Wissensdurst in der Forschung befriedigen. McFall betont jedoch: „Ich will ein guter Astronaut sein. Ich will meinen Job gut machen. Das ist meine Priorität. Ich will nicht, dass es ein PR-Gag ist. Ich will nicht, dass es eine Modeerscheinung ist.“
Falls McFalls Flug Realität wird, würde er zum ersten britischen Staatsbürger im Weltraum seit Tim Peake in der Zeit von 2015-2016. Peake äußerte sich persönlich: „John McFall ist eine Inspiration, nicht nur für die Raumfahrt-Community, sondern für jeden, dem jemals gesagt wurde, dass es Grenzen für das gibt, was er erreichen kann.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
