Ein Überfall wie im Film, eine riesige Summe erbeutet. Jahre danach schnappt die Falle zu.
Mega-Raub in HamburgFührt der Weg jetzt zum Remmo-Clan?

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Mann in Handschellen vor Polizeiwagen.
Ein riesiger Durchbruch für die Ermittler, zweieinhalb Jahre nach einem dreisten Einbruch in eine Sparkasse in Hamburg. Mehrere Verdächtige wurden von der Polizei identifiziert. Inzwischen sind vier dieser Personen hinter Gittern.
Am Samstag gab Oberstaatsanwältin Melina Traumann bekannt, dass schon Mitte Mai bei zwei Männern die Handschellen klickten. Einer der Festgenommenen versuchte laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung, sich mit einem Flugzeug abzusetzen, doch sein Name erschien am Flughafen im System der Fahnder. Ein anderer Beschuldigter befand sich schon wegen eines anderen Delikts in Haft. Mit der Verhaftungswelle wurde auch die unglaubliche Summe des Diebesguts öffentlich gemacht: Es geht um 1,95 Millionen Euro in bar. Das berichtet „t-online“.
Der Überfall: So kaltblütig gingen die Täter vor
Der Vorfall ereignete sich am 23. November 2023. Kurz bevor die Filiale im Stadtteil Hamm schloss, drangen sechs vermummte Personen in die Bank ein. Eine 61 Jahre alte Angestellte und eine Kundin im selben Alter stießen auf die Eindringlinge. Die Frauen konnten fliehen und die Mitarbeiterin verständigte die Einsatzkräfte, während die Räuber mit einem SUV aus der Tiefgarage entkamen.
Anscheinend war der erfolgreiche Raub nur mit Informationen von einem Insider möglich, die eine genaue Vorbereitung erlaubten. Die Eindringlinge gelangten in Zonen, die für die Öffentlichkeit normalerweise gesperrt sind, und kamen auf diesem Weg vermutlich auch in den Tresorraum.
Einem Bericht der „Bild“ zufolge gibt es eine brisante Verbindung zum bekannten Remmo-Clan in Berlin. Mitglieder dieser kriminellen Großfamilie sollen den Überfall konzipiert haben. Die nun verhafteten Männer hätten die Tat jedoch im Alleingang ausgeführt, was danach zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen der Bande und den Remmos geführt haben soll. Eine mögliche Verwicklung des Clans wollte Oberstaatsanwältin Traumann weder bejahen noch verneinen. (red)
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