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Massensterben vor Rügen Schreckliches Rätsel für Experten – ist etwas mit dem Wasser?

Mitarbeiter des Technisches Hilfswerkes (THW) und Mitglieder des Anglerverbandes sammeln Tote Fische im Kleinen Jasmunder Bodden auf der Insel Rügen ein.

Mitarbeiter des Technisches Hilfswerkes (THW) und Mitglieder des Anglerverbandes sammeln Tote Fische im Kleinen Jasmunder Bodden auf der Insel Rügen ein.

Mysteriöses Fischsterben vor der deutschen Insel Rügen. Noch ist völlig rätselhaft, was für das Massensterben verantwortlich ist. Die Ursachenforschung soll nun auf das Wasser konzentriert werden.

Es sind mehrere Tonnen toter Fische, die vor der Insel Rügen bereits aus dem Wasser gefischt wurden. Die Ursache in unbekannt, die Experten stehen vor einem schrecklichen Rätsel.

Die Ausmaße des Sterbens sind massiv: Insgesamt wurde bereits zehn Tonnen Kadaver am Kleinen und Großen Jasmunder Bodden vor Rügen eingesammelt, schätzten Helferinnen und Helfer des Technischen Hilfswerkes (THW) und des Anglerverbandes.

Tonnen toter Fische – Katastrophe vor Rügen wohl noch größer

Doch die Katastrophe ist wohl noch größer. Die bisher gesammelten Kadaver seien nur ein kleiner Teil der verendeten Tiere. Matthias Wolters, Leiter des Staatlichen Amts für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) Vorpommern, zufolge kann man von einem Massensterben sprechen.

Und das Landwirtschaftsministerium von Mecklenburg-Vorpommern rätselt weiter über die Ursachen des massiven Fischsterbens. Untersuchungen vieler Kadaver durch zwei Labore hätten keine Hinweise geliefert, die Rückschlüsse auf die Todesursache zuließen, teilte Agrarminister Till Backhaus (SPD) mit.

Die Beräumung der betroffenen Bereiche werde in den kommenden Tagen fortgesetzt, erklärte Backhaus.

Rügen: Ursache für Massensterben unklar – ist etwas mit dem Wasser?

Bislang könnten Viruskrankheiten, bakterielle Erkrankungen und eine Fischseuche als Grund für das Fischsterben ausgeschlossen werden. Die Ursachenforschung soll nun auf das Wasser konzentriert werden.

„Es gilt buchstäblich, die Stecknadel im Heuhafen zu finden“, erklärte Backhaus. Der Minister empfahl, auf das Angeln in dem Binnengewässer und den Verzehr der Fische vorerst zu verzichten. (jv/afp)

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