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Auf dem Weg nach Köln Maskenverweigerer sorgt für Chaos im ICE, Polizei muss eingreifen

Ein Maskenverweigerer mit gelber Warnweste und Stirnband stört am 3. September 2021 die Passagiere im ICE 848. Ein Mitarbeiter der Bahn alarmiert die Polizei.

Ein Maskenverweigerer mit gelber Warnweste und Stirnband stört am 3. September 2021 die Passagiere im ICE 848. Ein Mitarbeiter der Bahn alarmiert die Polizei. 

Im ICE von Berlin nach Köln bzw. Düsseldorf sorgte ein Maskenverweigerer in der 1. Klasse für kurzzeitiges Chaos. Sogar die Bundespolizei musste eingreifen.

Köln/Berlin. Streik, Stress, Hektik und Gedrängel im Bahnverkehr – und dann auch noch Streit. Ein bizarrer Zwischenfall im gekoppelten ICE von Berlin nach Düsseldorf sorgte für einen Einsatz der Bundespolizei.

Während diverse Verbindungen wegen des akuten bundesweiten Bahnstreiks ausfallen und die wenigen fahrenden Züge mehr als voll mit Menschen und Gepäck sind, freuten sich die Passagiere am Freitag (3. September 2021) um 14 Uhr, pünktlich von Berlin Richtung Rheinland zu starten.

Der vordere Teil hatte als Ziel Düsseldorf, der hintere Köln. Doch bereits in Berlin-Spandau musste der ICE 848 mit Hunderten Fahrgästen stehen bleiben. Ein Eklat in einem Wagon der 1. Klasse sorgte für Aufruhr.

Zwischen den Fahrgästen und einem Mann, der keinen Mund-Nasen-Schutz trug, entwickelte sich ein heftiger Streit. Der Mann mit Stirnband und Warnweste forderte lautstark die anderen Passagiere auf, sich von ihm fernzuhalten: „Pandemie! Wir haben eine Pandemie! Hier muss Abstand gehalten werden“, sagte er immer lauter und stellte sich in den Gang.

Zwischenfall in der 1. Klasse: „Pandemie! Wir haben eine Pandemie!“

Als er den Aufforderungen der Schaffner und der genervten Passagiere, den Zug zu verlassen, nicht nachkam, und plötzlich über Putin sprach und sich Messias nannte, wurde es den couragierten Fahrgästen zu bunt.

Mit vereinten Kräften und mit Hilfe der Schaffner drängten sie den Mann durch den Gang Richtung Tür und aus dem Zug.

Die Durchsage eines Bahnbediensteten, dass man nun auf die Landespolizei warten müsse, weil ein Fahrgast von der Fahrt ausgeschlossen werden muss, sorgte für Beruhigung.

Wegen Maskenverweigerer (50) stoppt ICE in Berlin-Spandau

Mit 20 Minuten Verspätung konnte der ICE dann weiterfahren. Laut einem Sprecher der Bundespolizei in Berlin werden solche Ordnungswidrigkeiten – Verstoß gegen die Coronaschutzverordnung – an das Gesundheitsamt weitergegeben. Ein Bußgeld zwischen 50 und 500 Euro sind demnach möglich.

Im Bahnhof Berlin-Spandau wird der 50-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen. Ihm droht jetzt ein saftiges Bußgeld.

Im Bahnhof Berlin-Spandau wird der 50-Jährige von der Bundespolizei in Empfang genommen. Ihm droht jetzt ein saftiges Bußgeld.

Unbeeindruckt von den Beamten diskutierte der Störenfried ohne Maske noch mit den Polizisten auf dem Bahnsteig weiter. Bei dem Mann handelt es sich um einen 50-jährigen Mann, der bei der Polizei bereits als Maskenverweigerer bekannt ist, bestätigte ein Sprecher der Behörde gegenüber EXPRESS.de.

Bei den Passagieren herrschte derweil Erleichterung, aber auch Ungewissheit und weiterer Stress, ob sie ihre wenigen Anschlusszüge etwa in Wolfsburg und Hannover noch erreichen.

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