Skelett-Fund sorgt für Wirbel: Liegt Musketier D’Artagnan in Maastricht? DNA-Test soll das jahrhundertealte Rätsel klären.
Sensationsfund in KircheMega-Wirbel um Musketier – sind DAS die Knochen von D’Artagnan?

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Klassische Musketier-Action aus „Die drei Musketiere“ (1993) mit Kiefer Sutherland, Charlie Sheen, Chris O’Donnell und Oliver Platt – der Mythos um D’Artagnan lebt bis heute.
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Was für ein Fund! In einer Kirche in Maastricht wird plötzlich ein Skelett entdeckt – und jetzt steht eine irre Vermutung im Raum: Liegt hier etwa der legendäre Musketier D’Artagnan begraben?
Die Aufregung ist laut „Tagesschau“ riesig. Denn die Überreste wurden ausgerechnet in der Sint-Petrus-en-Pauluskerk gefunden – genau dort, wo einst nur besonders wichtige Persönlichkeiten ihre letzte Ruhe fanden. Unter dem früheren Altar! Ein Detail, das die Spekulationen sofort befeuert.
Maastricht: Skelett unter Kirche entfacht Musketier-Rätsel
Und es kommt noch dicker: Neben den Knochen wurden eine Kugel und eine französische Münze entdeckt. Passt das alles zu dem berühmten Musketier, der im Jahr 1673 bei der Belagerung von Maastricht gefallen sein soll? Historiker halten genau diese Region schon lange für seinen möglichen Begräbnisort.

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Ein Denkmal für den legendären Musketier Charles d’Artagnan in Maastricht – genau hier sorgt jetzt ein Skelettfund für neues Rätselraten um seine letzte Ruhestätte. (Archivbild)
Der Name D’Artagnan lässt sofort Bilder aufleben: treuer Kämpfer, enger Vertrauter von Ludwig XIV. und unsterblich gemacht durch den Roman „Die drei Musketiere“ von Alexandre Dumas. Seit Jahrhunderten ranken sich Mythen um sein Grab – jetzt könnte das Rätsel endlich gelöst werden.
Doch noch ist nichts sicher. Eine DNA-Probe wurde bereits nach München geschickt. Dort soll sie mit einem Nachfahren verglichen werden. Das Ergebnis? Wird in wenigen Wochen erwartet – und könnte Geschichte schreiben!
Bis dahin lässt sich die Legende auch filmisch noch einmal Revue passieren: Das ZDF bringt die legendären Abenteuer der Musketiere im Frühjahr 2026 zurück auf den Bildschirm. Ab dem 28. März 2026 startet die Animationsserie „Eine für alle, alle für Eine“ zunächst im Wochenendprogramm, bevor sie ab dem 15. April täglich um 17.00 Uhr zu sehen ist.
Parallel dazu zeigt das ZDF-Montagskino die großen Free-TV-Premieren der aktuellen Spielfilm-Zweiteiler „D’Artagnan“ und „Milady“. Wer die Ausstrahlung verpasst, kann sämtliche Filme und Folgen flexibel in der ZDFmediathek abrufen. Damit bleibt das berühmte Motto „Einer für alle“ auch in diesem Fernsehfrühling ein zentrales Highlight für Jung und Alt. (jag)

