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Kuschel-Alarm im HühnerstallStudie belegt: Auch Hühner genießen Streicheleinheiten von Menschen

Hühner

Copyright: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Einer Studie zufolge profitieren Hühner von menschlichen Berührungen. (Symbolbild)

Wer hätte das gedacht? Nicht nur Hunde und Katzen lieben es, gekrault zu werden. Eine neue Untersuchung zeigt: Auch Hühner genießen die Nähe zum Menschen.

Streicheleinheiten sind nicht nur etwas für Hund und Katze. Eine Untersuchung aus Großbritannien kommt zu einem erstaunlichen Ergebnis: Auch Hühner haben eine Vorliebe für menschliche Zuneigung, ganz so wie man es von Haustieren kennt. Wie die dpa meldet, legen Wissenschaftler der Universität Bristol im Fachmagazin «Animal Welfare» dar, dass zärtliche Zuwendung bei jungen Küken gute Gefühle hervorruft.

Laut der Untersuchung war schon vorher klar, dass menschliche Fürsorge den Stress bei jungen Nutztieren senken kann. Offen blieb jedoch die Frage, ob die Tiere diese Berührungen auch wirklich als schön wahrnehmen. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass sanfter menschlicher Kontakt positive Emotionen bei jungen Küken auslösen kann“, erläutert Studienleiter Ben Lecorps in einer Mitteilung der Hochschule.

Huhn

Copyright: Soeren Stache/dpa

Durchgeführt wurde die Studie mit 20 Küken. (Symbolbild)

Das Experiment: Küken hatten die Wahl

Für die im Fachmagazin „Animal Welfare“ veröffentlichte Untersuchung standen 20 Küken, die von Legehennen stammten, vor der Wahl zwischen zwei Kammern, die mit Farbsignalen gekennzeichnet waren. In einem der Bereiche erhielten die kleinen Hühner zärtliche Zuwendung von Menschen, zum Beispiel durch Kraulen und beruhigendes Zureden. Im anderen Raum befand sich ebenfalls eine Person, die sich aber komplett ruhig und unbeteiligt verhielt.

Nachdem das Ganze mehrfach wiederholt wurde, kristallisierte sich im zweiten Studienabschnitt ein klares Bild heraus: Die Küken favorisierten den Raum, in dem sie Aufmerksamkeit erhalten hatten. Das Forschungsteam schließt daraus, dass dies eine positive Verbindung zu diesem Erlebnis beweist.

Keine Angst, sondern Anziehungskraft

Das heißt aber nicht, dass die Jungtiere den neutralen Raum ohne menschliche Interaktion gemieden hätten. Ihr Verhalten legt vielmehr nahe, dass ein Umfeld mit freundlichem menschlichen Kontakt eine starke Anziehungskraft ausübt.

„Die Studie belegt, wie ein einfacher, ruhiger Umgang das Potenzial hat, die Mensch-Tier-Beziehung von einer angstauslösenden zu einer positiven Beziehung zu gestalten und damit das Wohlergehen der Küken zu verbessern“, fasst Studienleiter Lecorps zusammen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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