Sie liebten es, zu töten Grausam: 10 Nazi-Kriegsverbrecher, die nie bestraft wurden

Köln – Die unzählbaren Gräueltaten der Nazionalsozialisten – ein furchtbares Kapitel deutscher Geschichte.

Einigen Nazi-Kriegsverbrechern gelang es nach Ende des Zweiten Weltkrieges zu entkommen. Sie schafften es, einer Bestrafung zu entgehen (siehe Video oben).

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Wie Aribert Heim, auch bekannt als „Dr. Tod” oder „Der Schlächter von Mauthausen”. 

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Heim arbeitete als Arzt im KZ Mauthausen und hatte Spaß daran, Menschen zu töten. So spritzte er ihnen absichtlich Benzin ins Herz oder entnahm ihnen Organe ohne Betäubung.

Nazi-Kriegsverbrecher brachte 44 jüdische Kinder ins KZ

Oder Klaus Barbie. Er soll über 7000 Menschen ins Konzentrationslager geschickt haben.

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Nazi-Kriegsverbrecher will Fortpflanzung von Juden verhindern

Mediziner Horst Schumann arbeitete während des Krieges an einer Massen-Sterilisierungsmethode mit tödlichen Röntgenstrahlen, die an KZ-Häftlingen erprobt wurde.

Sein Ziel: die Fortpflanzung der jüdischen KZ-Häftlinge zu verhindern. Nach dem Krieg arbeitete er weiter als Mediziner, bis 1951 einige seiner Gräueltaten aufgedeckt wurden. 

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Er floh durch die ganze Welt, wurde aber 1966 nach Deutschland ausgeliefert. Wegen „zu hohen Blutdrucks des Angeklagten” wurde das Verfahren eingestellt. Bis zu seinem Tod 1983 lebte Schumann in Frankfurt. 

Nazi-Kriegsverbrecher verantwortlich für über 400.000 Tote

Und Josef Mengele. Auch bekannt als „Todesarzt”, arbeitete der Mediziner im KZ Auschwitz und wählte dort aus, wer in die Gaskammern musste. Er war verantwortlich für den Tod von über 400.000 jüdischen Häftlingen.

Zahlreiche Nazi-Kriegsverbrecher nie für Vergehen bestraft

1945 wurde er von der US-Armee gefangen genommen, kurz darauf jedoch wieder freigelassen. Er floh nach Argentinien und starb erst Jahre später bei einem Urlaub in Brasilien.

(ta)

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