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Irres Drama auf dem KloOlympiasieger muss Tür aufbrechen, verpasst Podium hauchdünn

Der deutsche Kajak-Vierer

Copyright: Ebrahim Noroozi/AP/dpa

Der deutsche Kajak-Vierer kam beim Weltcup-Auftakt in Szeged nur auf Platz fünf. (Archivbild)

Pleite & Klo-Drama: Kajak-Olympiasieger muss Tür eintreten

Ein herber Rückschlag zum Start in die Weltcup-Saison für Deutschlands Vorzeige-Vierer im Kajak. Die Olympiasieger-Mannschaft hat zum Auftakt die Medaillenränge klar verfehlt.

Mit der Besatzung Max Rendschmidt, Max Lemke, Jacob Schopf und Tom Liebscher-Lucz langte es beim heimischen Weltcup lediglich für den fünften Platz. Den Triumph holten sich überlegen die Ungarn, gefolgt von den Australiern. Den dritten Rang schnappten sich die Litauer – mit einem winzigen Vorsprung von 0,05 Sekunden vor dem deutschen Quartett, das auf der 500-Meter-Strecke zudem die Portugiesen passieren lassen musste.

Bundestrainer: „In der Weltspitze wird das bestraft“

„Am Start haben wir leider zu viel liegenlassen, in der Weltspitze wird das bestraft“, resümierte Chefbundestrainer Arndt Hanisch den Lauf. „Die zweite Rennhälfte hatten wir die zweitbeste Zeit, das war dann schon besser.“

Insbesondere für Tom Liebscher-Lucz gestaltete sich der Saisonbeginn als durchweg unglücklich. Zum sportlichen Resultat gesellte sich eine unglaubliche Pechsträhne, die für den absoluten „Wie bitte?!“-Moment des Wochenendes sorgte.

Irres Drama: Olympiasieger auf dem Klo eingesperrt

Was war geschehen? Vor dem Semifinale am Freitag war der Kanute in einer Toilette eingeschlossen! Selbst ein Telefonanruf kurz vor dem Rennen brachte keine umgehende Rettung. Die Uhr tickte unaufhaltsam.

In seiner Verzweiflung blieb ihm nichts anderes übrig: Der Athlet musste die Tür mit seiner muskulösen Schulter eindrücken, um es noch pünktlich zum Start zu schaffen. Ein Vorfall, den man sich kaum ausdenken kann.

Lichtblick bei den Frauen

Auch bei den Damen lief es im Vierer nicht optimal. Die neu zusammengestellte Crew mit Paulina Paszek, Finja Hermanussen, Nele Reinwardt und Pauline Jagsch landete nur auf dem achten Rang. Eine erfreuliche Überraschung lieferte hingegen die Debütantin Caroline Heuser: Im Einer-Kajak über 1000 Meter erkämpfte sie sich mit einem kraftvollen Endspurt den dritten Platz.

„Also wenn man sich diese Qual am Ende schon antut, soll es sich schon auch lohnen“, kommentierte Heuser ihren Erfolg. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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