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Löste sich ein Klettergriff?Deutsche Bergsteigerin stürzt mehr als 50 Meter in den Tod

Ein Rettungshubschrauber in der Nähe von Canazei in den italienischen Alpen.

Copyright: Luca Bruno/AP/dpa

In den italienischen Alpen ist eine 32 Jahre alte deutsche Bergsteigerin ums Leben gekommen. (Symbolbild)

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Die erfahrene Kletterin war in den Alpen nahe der Grenze zu Slowenien unterwegs. Vermutet wird, dass sich in der Steilwand ein Griff löste. Den Sturz in die Tiefe überlebte sie nicht.

Tragisches Unglück in den italienischen Alpen. Beim Klettern ist eine 32 Jahre alte deutsche Bergsteigerin ums Leben gekommen. Die Frau stürzte in der Nordwand des 2.323 Meter hohen Großen Nabois nahe der Grenze zu Slowenien mehr als 50 Meter in die Tiefe, wie die Bergwacht mitteilte.

Das Unglück ereignete sich auf einem Rundweg, dem Cengia dei Camosci, der auch bei erfahrenen Alpinisten als schwierig gilt.

Opfer war eine erfahrene Bergsteigerin

Vermutet wird, dass ein Klettergriff aus bislang noch ungeklärter Ursache plötzlich nachgab und die Bergsteigerin so den Halt verlor.

Die Frau war nach diesen Angaben mit einem gleichaltrigen Kletterer aus Österreich unterwegs. Sie sei eine erfahrene Bergsteigerin gewesen, hieß es. Zu ihrer Herkunft machten die Behörden keine näheren Angaben.

Das Unglück geschah am Sonntag gegen 14.30 Uhr. Ein Hubschrauber flog die Leiche ins Tal. Die Behörden leiteten - wie üblich in solchen Fällen - Ermittlungen ein.

Der Grande Nabois gehört zu den Julischen Alpen in der italienischen Region Friaul-Julisch Venetien. Von dort sind es zehn Kilometer Luftlinie bis ins Nachbarland Slowenien. (dpa/red)