Empörung über Video Kaufland zieht ernste Konsequenzen aus Rassismus-Skandal

Kaufland (hier ein Symbolfoto) hatte bereits kurz nach dem Vorfall eine Aufarbeitung des Falls angekündigt.

Kaufland (hier ein Symbolfoto) hatte bereits kurz nach dem Vorfall eine Aufarbeitung des Falls angekündigt.

Nach dem Rassismus-Skandal in einer Kaufland-Filiale in Madgeburg (Sachsen-Anhat) hat das Unternehmen erste Konsequenzen gezogen. Einem Mitarbeiter wurde gekündigt. Doch weitere Maßnahmen könnten nun folgen.

Das private Video auf Twitter sorgte innerhalb kürzester Zeit für Empörung in ganz Deutschland. Zu sehen sind zwei Kunden, die vom Personal einer Kaufland-Filiale in Magdeburg zunächst beschimpft und dann rausgeschmissen werden. Das Unternehmen Kaufland zog nun ernste Konsequenzen aus dem Rassismus-Skandal.

Im Fokus der internen Untersuchung bei Kaufland: Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma. Den Vorwürfen zufolge soll er die beiden Personen angegangen und dann aus dem Supermarkt verwiesen haben. Das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm erklärte nun, dass man sich von dem Security-Mann inzwischen verabschiedet habe.

Von dem Vorfall betroffen sind eine Frau und ein Mann aus Indien. Die Frau hatte das Video anschließend auf Twitter hochgeladen und angegeben, dass sie und ihr Begleiter in dem Markt in Magdeburg rassistisch beleidigt wurden, als sie Milch umtauschen wollten.

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In einer Stellungnahme des Unternehmens hatte Kaufland sein Bedauern über den Vorfall ausgesprochen und eine Aufarbeitung angekündigt.

Rassismus-Skandal bei Kaufland – trennt sich Unternehmen von Security-Firma?

„Bei der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern legen wir großen Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter respektvoll mit unseren Kunden umgehen. Wir besprechen mit dieser Firma, wie wir dies auch zukünftig sicherstellen. Wir werden alles tun, damit sich solche Szenen in unseren Filialen nicht wiederholen“, sagte Andrea Kübler von der Kaufland-Unternehmenskommunikation. „Das dort gezeigte Verhalten können wir weder akzeptieren noch tolerieren.“

Ob es bei der Kündigung des Security-Mitarbeiters bleibt oder ob noch andere Konsequenzen aus dem Rassismus-Skandal folgen werden, ist derzeit noch unklar. Im Raum steht nun auch eine Trennung von dem externen Dienstleister. (jv)

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