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„War schon ungezogen“ Dillon (8) schmuggelt Buch in Bibliothek – das verändert sein ganzes Leben

Der kleine Dillon nahm sein Buch kurzerhand in die örtliche Bibliothek (hier ein Symbolfoto) mit.

Der kleine Dillon nahm sein Buch kurzerhand in die örtliche Bibliothek (hier ein Symbolfoto) mit.

Die ganze Welt berichtet über die „ungezogene“ Aktion von Dillon Helbig in einer Bibliothek.

„Es war schon ungezogen“, gesteht der kleine Dillon Helbig (8) ein. Mit seiner Aktion in einer Bibliothek hat er weltweit für Aufsehen gesorgt. Er hatte ein ganz besonderes Buch mitgebracht und einfach in eines der Regale gestellt. Das, was danach passieren sollte, ist jedoch kaum zu fassen.

Dillon kommt aus Boise im US-Bundesstaat Idaho. Und vermutlich ist er ein ziemlich besonderes Kind. „Seine Vorstellungskraft läuft ständig und er ist ein sehr kreativer kleiner Junge“, sagte Mutter Susan Helbig gegenüber der „Washington Post“. Ihren Ehemann Alex und sie selbst unterhalte der Achtjährige andauernd. „Er denkt sich einfach diese erstaunlichsten Geschichten und Abenteuer aus.“

Dillon Helbig: Ganze Welt berichtet über seinen Coup in Bibliothek

Nun berichtet die ganze Welt über Dillon Helbig – dabei folgte der Junge eigentlich nur seine Fantasie und vermutlich einem angeborenen Drang, andere Menschen zu unterhalten. Zu Weihnachten hatte sich der Zweitklässler nämlich eine eigene Weihnachts-Abenteuer-Geschichte ausgedacht und in ein Notizbuch mit rotem Einband geschrieben. Dazu stellte er kleine Illustrationen. Auch die hatte er selbst entworfen –versteht sich.

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„The Adventures of Dillon Helbig’s Crismis“, lautet der Titel des vielversprechenden Werkes von Autor „by Dillon hiss elf“, wie der Achtjährige auf dem Cover aufklärt.

Doch ganz für sich alleine wollte er die Geschichte nicht behalten. Ganze 81 Seiten waren schließlich zusammengekommen. Das Werk musste an die Öffentlichkeit. Und da fing die wunderbare Geschichte eigentlich erst an. Denn als seine Großmutter ihn zur örtlichen Bibliothek mitnahm, da schmuggelte der Achtjährige, vermutlich einem verlegerischen Impuls folgend, sein eigenes Buch hinein und sortierte es in eines der Regale für Kinderbücher.

Dillon Helbig beichtet Mutter, es nimmt verrückte Wende

Kurz darauf bekam Dillon dann allerdings doch kalte Füße. War er zu weit gegangen? Kleinlaut beichtete er seine „ungezogene“ Aktion seiner Mutter. Gemeinsam gingen sie zurück zur Bibliothek, um nachzuschauen, was mit dem Buch geschehen war. Doch dann folgte die große Überraschung.

Der Chefbibliothekar Alex Hartman und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten das Buch gefunden und gelesen – und absolut begeistert von der Geschichte. „Das war ein raffinierter Trick, aber es war ein viel zu spezieller Gegenstand, als dass wir in Erwägung gezogen hätten, es loszuwerden“, so Hartman.

Und damit sind der Chef und die Angestellten nicht allein. Auf Einwilligung der Mutter und Dillon wurde „The Adventures of Dillon Helbig’s Crismis“ eine offizielle Buchnummer verpasst und zur öffentlichen Ausleihe freigegeben. Inzwischen haben sich mehr als 55 Personen auf die Warteliste setzen lassen, um das Buch lesen zu können.

In der Geschichte geht es übrigens darum, wie Dillon einen Stern am Weihnachtsbaum anbringt und er von diesem zurück zum ersten Thanksgiving und zum Nordpol teleportiert wird.

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