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„Ein einzigartiger Fund“ Forschende machen spektakuläre Entdeckung – mitten in der Wüste

Drei Jahre nach der Entdeckung einer 1200 Jahre alten Mosche im Süden des Landes ist nun eine zweite ganz in der Nähe gefunden worden.

Drei Jahre nach der Entdeckung einer 1200 Jahre alten Moschee im Süden des Landes ist nun eine zweite ganz in der Nähe gefunden worden.

Es ist ein spektakulärer Fund, mitten in der Wüste, den die Forschenden da gemacht haben. Sie haben wohl eine der ältesten bekannten Moscheen weltweit entdeckt.

Israelische Archäologen haben drei Jahre nach der Entdeckung einer mindestens 1200 Jahre alten Moschee in der Negev-Wüste im Süden des Landes eine zweite ganz in der Nähe gefunden. Bei den Überresten handle es sich erneut um eine der ältesten bekannten Moscheen weltweit, teilte die israelische Altertumsbehörde am Mittwoch mit.

Auch sie sei „ein einzigartiger Fund“ und vor rund 1200 Jahren in der Beduinenstadt Rahat erbaut worden.

Die rechteckige Moschee mit einer halbkreisförmigen Gebetsnische wurde demnach vermutlich von mehreren Dutzend Anwohnern genutzt. Sie sei mit Keramiken dekoriert, die aus dem 7. oder 8. Jahrhundert stammten, zitierte die „Times of Israel“ die an der Ausgrabung beteiligte Archäologin Elena Kogan-Zehavi.

Die 2019 gefundene Moschee habe hingegen keinerlei Artefakte enthalten.

Wanddekoration in einem Gutshaus aus der frühislamischen Zeit das bei Ausgrabungen einer mindestens 1200 Jahre alten Mosche in der Negev-Wüste in der Beduinenstadt Rahat erbaut wurde.

Wanddekoration in einem Gutshaus aus der frühislamischen Zeit, das bei Ausgrabungen einer mindestens 1200 Jahre alten Moschee in der Negev-Wüste in der Beduinenstadt Rahat erbaut wurde.

Die Archäologen legten nach Angaben der Altertumsbehörde auch Anwesen aus der frühislamischen Zeit sowie ein luxuriöses Bauernhaus aus byzantinischer Zeit frei. Darin lebten den Archäologen zufolge wahrscheinlich wohlhabende, christliche Bauern. Die Ausgrabungen spiegelten den Übergang vom Christentum zum Islam in der Gegend wider.

Die nun entdeckte Moschee wurde laut der Archäologin Kogan-Zehavi auf Überresten aus der byzantinischen Zeit errichtet. Unklar ist ihren Angaben nach, ob die ursprünglich christlichen Bewohner den Islam annahmen oder Nomaden in die Siedlung zogen und die neue Religion dorthin mitbrachten.

Rahat liegt knapp 100 Kilometer südwestlich von Jerusalem, das mit Mekka und Medina zu den wichtigsten Pilgerstätten von Muslimen zählt. Das Gebiet des heutigen Staates Israel wurde im Jahre 636 von den Arabern erobert. (dpa/mg)

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