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Er plante ein BlutbadProzess gegen IS-Anhänger (21) nach Terror-Plan bei Swift-Konzert

Taylor-Swift-Konzerte wurden 2024 wegen Terror-Gefahr abgesagt

Copyright: Roland Schlager/APA/dpa

Ein 21-Jähriger steht wegen seiner mutmaßlichen Anschlagspläne auf ein Konzert von Taylor Swift nun vor Gericht

Terror-Plan bei Swift-Konzert: Jetzt steht IS-Fan vor Gericht

Schock in Wien! Fast zwei Jahre, nachdem die Taylor-Swift-Konzerte wegen Terror-Alarms abgesagt wurden, beginnt nun der Prozess. Vor Gericht stehen zwei mutmaßliche Mitglieder einer Terrorzelle. Laut Anklage wollte der 21-jährige IS-Fan Beran A. am 9. August 2024 bei dem Konzert ein Massaker anrichten. Dem gleichaltrigen Arda K. wird ein geplanter Anschlag in Istanbul vorgeworfen, er soll aber mit den Wien-Plänen nichts zu tun haben. Beiden drohen vor dem Landesgericht Wiener Neustadt nun hohe Haftstrafen.

So sah der Todes-Plan für Wien aus

Die Details des Plans von Beran A. sind erschütternd. Früheren Ermittlungen zufolge wollte er mit seinem Auto in die Fan-Menge vor dem Ernst-Happel-Stadion rasen. Mit Sprengstoff und Waffen wollte er dann weitere Menschen in den Tod reißen. Nach seiner Festnahme soll er dem Staatsschutz gesagt haben, dass er vorhatte, „sich selbst und eine große Menschenmenge“ zu töten, wie die Behörden damals berichteten. Der Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln soll zu einem islamistischen Netzwerk gehört haben.

Ein Anruf verhinderte die Katastrophe

Beran A. wurde kurz vor dem ersten Konzert an seinem Wohnort in Ternitz (Niederösterreich) gefasst, nachdem ein US-Geheimdienst den entscheidenden Hinweis gab. Ein Detail, das für Gänsehaut sorgt: Laut Polizei kündigte er am 25. Juli seinen Job mit der Ankündigung, er habe noch Großes vor. Die Regierung sprach von einer „sehr ernst“ zu nehmenden Bedrohungslage. Daraufhin sagte der Veranstalter aus Sicherheitsgründen alle drei Wien-Konzerte mit insgesamt 200.000 erwarteten Fans ab.

Die Spur führt zu einer IS-Zelle

Die Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass die beiden Angeklagten und ein in Saudi-Arabien inhaftierter Islamist eine anschlagsbereite Zelle bildeten, wie die dpa berichtet. Die Verdächtigen, die sich aus der Schule kannten, sollen laut Justiz Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) gewesen sein. Im März 2024 sollen sie für geplante Anschläge getrennt nach Istanbul, Dubai und Mekka gereist sein. Ein Mitglied des Trios verletzte in Mekka mehrere Sicherheitsbeamte mit einem Messer und wurde festgenommen. Beran A. und Arda K. kehrten jedoch ohne Tat aus Istanbul und Dubai zurück. Kurz danach soll Beran A. den Anschlag auf das Swift-Konzert während ihrer „Eras“-Tour geplant haben.

Die „Eras“-Tour: Eine musikalische Weltreise

Bei der „Eras“-Tour handelt es sich um die sechste große Konzertreise von Taylor Swift (36). Sie startete im März 2023 in den USA und endete im Dezember 2024 in Vancouver (Kanada). Mit der Welttournee feierte die Sängerin all ihre bisherigen Alben und ihre „musikalischen Epochen“. Im Sommer 2024 tourte Swift für Auftritte durch Europa, unter anderem in Großbritannien, Italien, Polen und Deutschland.

Wiener Innenstadt: Fans feiern trotzdem

Tausende von Taylor-Swift-Anhängern ließen sich nicht unterkriegen und feierten auch ohne ihr Idol in der Wiener City. Die meist jungen Leute sangen die Hits des Megastars, tauschten Armbänder und machten unzählige Fotos. Einige Bars zeigten Herz und spendierten den Fans als Trost für das geplatzte Event Gratis-Getränke.

Taylor Swifts emotionale Worte an die Fans

Swift selbst hüllte sich rund zwei Wochen in Schweigen und spielte in der Zeit fünf ausverkaufte Konzerte in London. Später schrieb sie auf Instagram, sie habe aus Vorsicht gewartet, bis die London-Shows vorbei waren. „Der Grund für die Absagen hat in mir ein neues Gefühl der Angst ausgelöst und eine große Schuld, weil so viele Menschen geplant hatten, zu den Shows zu kommen“, so Swift. Sie sei aber auch den Behörden dankbar, „denn dank ihnen haben wir um Konzerte getrauert und nicht um Leben“.

Erinnerungen an Anschlag bei Ariana-Grande-Konzert

Ja. Der Vorfall erinnert an die schreckliche Tat von 2017. Damals zündete ein 22-jähriger islamistischer Selbstmordattentäter nach einem Konzert von US-Star Ariana Grande in Manchester eine Bombe. Er riss 22 Menschen mit in den Tod, darunter viele Jugendliche. Ungefähr 800 Personen wurden verletzt oder traumatisiert. Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu der Tat.

Prozess in Wiener Neustadt: Urteil schon im Mai?

Bislang sind für das Verfahren vier Verhandlungstage geplant. Ein Urteil könnte bereits am 21. Mai gesprochen werden. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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