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Irre Wende im VermisstenfallPass von Urlauber bei internationaler Polizei-Aktion entdeckt

Seychellen: Wanderung im Wunderland

Copyright: Stephanie Von Aretin/dpa-tmn

Verschollen im Touristenparadies - bei ihrer Kampagne gegen Schleuser stieß die Bundespolizei auf den Seychellen auf einen Deutschen, der in der Heimat vermisst gemeldet war. (Symbolbild)

Vermisster Urlauber: Sein Pass taucht bei Schleusern auf.

Ein deutscher Tourist gilt seit einer Schnorcheltour auf den Seychellen im Juli 2024 als verschollen. Jetzt ist sein Reisepass wieder aufgetaucht – und zwar unter Bedingungen, die für Kopfzerbrechen sorgen.

Fahnder der Bundespolizei und ihrer weltweiten Partner stießen während einer groß angelegten Operation gegen Schleuserbanden auf das Dokument des Mannes. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie von den Seychellen eine Aufnahme des deutschen Passes zugeschickt bekamen.

Riesen-Einsatz gegen Schleuser

Die Operation von internationalem Ausmaß lief am 20. Mai an. Laut Angaben der Bundespolizei beteiligten sich daran 40 Nationen der Afrikanischen Union, auch die Nationalpolizei Spaniens sowie – durch ein Kooperationsnetz der Spanier – fast alle Länder Südamerikas.

Bundespolizei

Copyright: Boris Roessler/dpa

Ziel der Dokumentenprüfung ist es, eine unerlaubte Einreise in die Staaten der Europäischen Union zu verhindern. (Symbolbild)

Helpdesk in Algier als Zentrale

Als Dreh- und Angelpunkt der Aktion diente ein „gemeinsamer Helpdesk zur schnellen Prüfung von Dokumentenfälschungen und Dokumentenmissbrauch“. Diesen hatte die Bundespolizei in Algier, der algerischen Hauptstadt, eingerichtet. Beamte aus afrikanischen Nationen konnten dort über einen besonderen Messenger-Dienst zweifelhafte Dokumente zur Überprüfung einsenden und erhielten in kürzester Zeit eine Rückmeldung.

Insgesamt wurden im Rahmen des Einsatzes beinahe 500 verdächtige Papiere kontrolliert. So konnte verhindert werden, dass zahlreiche Menschen mit gefälschten Pässen oder manipulierten Schengen-Visa illegal in die Europäische Union einreisen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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