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Tankstelle explodiert in IrlandMindestens zehn Menschen sterben – „völlige Verwüstung“

Irland steht unter Schock. Durch eine Explosion an einer Tankstelle sind mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die Ursache ist noch unklar.

Eine Explosion an einer Tankstelle in Irland hat schlimme Folge. Mindestens zehn Menschen haben ihr Leben verloren. Wie die Polizei am Samstag (8. Oktober) mitteilte, wurden durch die Explosion im Bezirk Donegal weitere acht Menschen verletzt, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden.

Die Suche nach möglichen weiteren Opfern am Ort der Explosion in der Ortschaft Creeslough dauere an. Zu den Ursachen machten die Behörden zunächst keine Angaben.

Irland: Mindestens zehn Menschen sterben durch Explosion an Tankstelle

Die Explosion am Freitag (7. Oktober) zerstörte nach Polizeiangaben einen Tankstellenplatz sowie Teile einer nahegelegenen Wohnanlage. Zwei zweistöckige Wohngebäude stürzten ein und die Fassade eines dritten angrenzenden Gebäudes wurde zerstört. Neben Einsatzteams der Polizei und Feuerwehr waren auch Hubschrauber der Küstenwache im Einsatz sowie Rettungskräfte aus Nordirland.

Ein Anwohner sagte der BBC, die Explosion habe sich wie eine „Bombe“ angehört. Landwirtschaftsminister Charlie McConalogue, der den Nordosten Donegals im irischen Parlament vertritt, verglich die Bilder mit den Ereignissen während des Nordirland-Konflikts.

„Die Szenen von dem Ereignis erinnern an die Bilder der Unruhen vor Jahren“, sagte der Minister dem irischen Sender RTE. Der 400-Einwohner-Ort Creeslough liegt etwa 50 Kilometer von der Grenze zu Nordirland entfernt.

Irlands Regierungschef spricht Anteilnahme aus: „Gefühl des Schocks“

Irlands Regierungschef Micheal Martin dankte den Einsatzkräften und sprach den Opfern und ihren Angehörigen seine Anteilnahme aus. Die Menschen „auf der ganzen Insel“ seien von „demselben Gefühl des Schocks und der völligen Verwüstung überwältigt“ angesichts dieses „tragischen Verlustes an Menschenleben“, erklärte er.

Auch Irlands Präsident Michael D. Higgins zeigte sich in einer Erklärung „schockiert“. Diese Tragödie sei „ein furchtbarer Schlag für eine Gemeinschaft, die eng miteinander verbunden“ sei und in der jeder Verlust und jede Verletzung „von jedem Mitglied der Gemeinschaft und weit darüber hinaus empfunden“ werde, betonte er. (afp)

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