Nach dem Tod eines Top-Funktionärs geht die Angst um.
Todes-Angst im Mullah-RegimeInsider packen aus: „Wer ist der Nächste?“

Copyright: IMAGO / NurPhoto
Männer mit Bild von Gholamreza Soleimani.
Aktualisiert
Das iranische Regime erlebt ein erneutes Beben. Am 17. März starb Ali Laridschani durch israelische Raketen. Er war eine Schlüsselfigur und hatte das Amt des Generalsekretärs für den nationalen Sicherheitsrat inne. Sein Ableben geschah nach einer Attacke, bei der der oberste Anführer Ali Chamenei getötet und sein Sohn Motschtaba Chamenei, der als Nachfolger galt, verletzt wurde.
Unter den verbliebenen Mächtigen bricht jetzt Panik aus. Das geht aus Nachforschungen der „New York Times“ (NYT) hervor, denen es gelang, mit zwei Personen aus dem innersten Kreis zu reden. Die Lage ist düster. Ein Insider schildert Gespräche mit Kollegen voller Furcht, bei denen eine Frage alles überschattet: „Wer ist der nächste?“. Das berichtet „FOCUS online“.
Die Todesliste wird immer länger
Der andere Kontakt offenbarte der Zeitung den gewaltigen Schock, den die Meldung über Laridschanis Ende bei ihm bewirkt habe. Im Regime macht sich die Befürchtung breit, Israel werde erst Ruhe geben, wenn die gesamte Führungsriege vernichtet ist. Der Tod von Laridschani ist kein isoliertes Ereignis, sondern das jüngste Glied in einer Kette. Schon vor ihm verloren andere Top-Leute ihr Leben, zu ihnen zählen Gholamresa Soleimani, Kommandeur der Basidsch-Milizen, Esmaeil Khatib, der Geheimdienstminister, und Mohammad Pakpour, Chef der iranischen Revolutionsgarden. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

