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Blutige Attacken auf ZustellerPost bittet Kunden um Schild mit vier simplen Worten

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Gelbe Warnschilder für Hunde und Ausfahrt

Hundeangriffe auf Postboten nehmen stetig zu.

Der Arbeitsalltag vieler Zustellerinnen und Zusteller gleicht einem Hindernislauf. Besonders schlimm ist die Situation in Großbritannien: Dort ereigneten sich im Jahr 2025 durchschnittlich 42 Attacken durch Hunde wöchentlich, mit teilweise gravierenden Folgen für die Gesundheit. Die Royal Mail, der staatliche Postservice, reagiert jetzt und warnt, dass ein Lieferstopp droht, falls der Schutz der Angestellten nicht sichergestellt wird.

Zum Schutz der Belegschaft empfiehlt die Royal Mail eine simple, jedoch effektive Vorkehrung. Empfänger werden gebeten, ein deutlich erkennbares Schild mit der Aufschrift „I have a dog“ (Ich habe einen Hund) an ihrer Tür oder im Fenster zu platzieren. Dieses Zeichen gibt den Mitarbeitenden den Hinweis, einen Moment innezuhalten, bis das Tier in einem separaten Zimmer untergebracht ist. Das berichtet „FOCUS online“.

Auch in Deutschland ein Riesen-Problem

Dieses Phänomen ist aber nicht auf Großbritannien beschränkt. Auch hierzulande ist die Furcht vor unerwarteten Angriffen durch Hunde unter dem Zustellpersonal weit verbreitet. DHL meldete für das letzte Jahr etwa 1900 derartige Zwischenfälle. Diese alarmierende Statistik verdeutlicht das hohe Risiko in diesem Beruf.

Der Zusteller Stefan Göring ist einer von denen, die diese leidvolle Erfahrung selbst durchleben mussten. Er beschreibt die schreckliche Situation so: „Vor ein paar Jahren bin ich von einem Schäferhund gebissen worden. Der kam aus der Tür geschossen und hat sich direkt in mein Bein verhakt. Das war eine unschöne Geschichte. Ich war wochenlang ausgefallen und habe auch lange gebraucht, um mich wieder zu erholen.“

Physische Verletzungen heilen, aber die psychischen Spuren bleiben oft dauerhaft. Göring berichtet, wie er noch lange Zeit nach dem Angriff bei jedem Türöffnen und jedem Bellen eines Hundes zusammenzuckte. Der mentale Druck ist gewaltig. Als Reaktion darauf stellt DHL inzwischen spezielle Hundetrainings für die Belegschaft bereit. Dennoch ist offensichtlich: Letztendlich sind die Halter dafür zuständig, ihre Haustiere unter Kontrolle zu halten. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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