Zwei Deutsche sind beim Check-in mit einer gruseligen Fracht erwischt worden. Ihre Reise endete in Handschellen.
Behörden machen Horror-FundDeutsche bei Check-in erwischt – ihre Socken bewegten sich

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Die peruanischen Behörden entdeckten in getragenen Socken die Vogelspinnen.
Sie wollten nach Deutschland fliegen, doch in ihrem Gepäck krabbelte etwas.... Ein anonymer Hinweis hat die peruanischen Behörden am internationalen Flughafen von Lima auf einen mutmaßlichen Schmuggel aufmerksam gemacht.
Als die Beamten die Koffer genauer unter die Lupe nahmen, bewegten sich plötzlich die getragenen Socken. Der gruselige Inhalt: Vogelspinnen.
Schmuggel von exotischen Tieren: Bis zu fünf Jahre Haft
Mehr als 3000 der Krabbeltiere wurden im Gepäck zweier deutscher Staatsangehöriger sowie eines Polen sichergestellt. Die Spinnen steckten in beschrifteten, getragenen Socken.
Die drei Reisenden befanden sich bereits am Check-in-Schalter, als sie von den Behörden aufgegriffen wurden. Sie wurden von der auf Umweltdelikte spezialisierten Abteilung der peruanischen Nationalpolizei festgenommen.
Das Trio muss sich nun einem Strafverfahren vor der Sonderstaatsanwaltschaft für Umweltangelegenheiten stellen. Auf die unerlaubte Ausfuhr wild lebender Tiere stehen in Peru drei bis fünf Jahre Haft, in besonders schweren Fällen vier bis acht Jahre.
„In drei Koffern, verpackt in Strümpfen, fanden wir die Vogelspinnen in verschiedenen Entwicklungsstadien, von Eiern über Jungtiere bis hin zu ausgewachsenen Exemplaren“, erklärte die Expertin für Wald- und Wildtierkontrolle Cora Suárez, die für die Kontrollstelle am Flughafen verantwortlich ist.
Spinnen, die noch kein Forscher kennt
Die Schmuggler hätten eine sorgfältige Auswahl getroffen, um verschiedene Arten zu haben, darunter sogar einige, die wissenschaftlich noch nicht beschrieben worden seien, heißt es in der Pressemitteilung.
Die Spinnen, von denen einige auffällige Farben aufweisen, sollen zu Sammel-, Forschungs- und Haustierzwecken gehandelt worden sein. Wie die peruanischen Behörden mitteilten, kann es sich bei einem der Festgenommenen um einen Vogelspinnen-Forscher handeln.
Die Exemplare stammten aus verschiedenen Regionen des südamerikanischen Landes wie Junín, Loreto, Cajamarca, Cusco oder La Libertad. Die beschlagnahmten Achtbeiner werden derzeit noch identifiziert. Sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, sollen sie in einer zugelassenen Zuchtstation in Sicherheit gebracht werden. (dpa/red)
