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Schockierender FundBeamte betreten Horror-Haus und sind sprachlos – „Ich kann das nicht fassen“

Eine Polizistin steht im Oktober 2017 in New York (USA) auf einem Fahrradweg neben einem abgedeckten Körper und einem beschädigten Fahrrad.

In Philadelphia machten Beamte einen schockierenden Fund in dem Haus einer Familie. Das Foto dient als Symbolbild.

Erschreckende Bilder aus Philadelphia: Was die Beamten in dem Haus einer Familie entdeckten, gleicht einem Horror-Szenario.

Zwei kleine Mädchen im Garten, vier und fünf Jahre alt. Trotz strömendem Regen und Kälte waren die Kinder nur leicht bekleidet. Keine Oberteile, Hosen oder Schuhe, lediglich Windeln trugen die beiden Mädchen. Hinzu kommen verzweifelte Schreie nach ihren Eltern.  

Das Kreischen war es, das einen Nachbarn dazu veranlasste, die Polizei zu rufen. Es war gegen Mittag am vergangenen Donnerstag (23. März 2023), als die Beamten des Philadelphia Police Departments zu dem Horror-Haus gerufen wurden. Was die Beamten dort fanden, machte die Ermittler sprachlos.

Horror-Haus in Philadelphia: Polizei fand Jungen in Hundekäfig

Als wären die leicht bekleideten und schreienden Mädchen im Garten schon nicht schlimm genug, trauten die Beamten ihren Augen nicht, als sie in das Innere des Hauses eintraten. Wie „NBC News“ berichtete, fanden die Ermittler ein weiteres Kind: Ein sechsjähriger Junge, gefangen in einem kleinen Hundekäfig.

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Die Tür des Käfigs war mit einem Kabelbinder fixiert. Das Kind hatte keine Möglichkeit, sich selbst aus dem Käfig zu befreien. „Man weiß einfach nie, was hinter geschlossenen Türen abgeht”, erklärte Polizeisprecher Eric Gripp. Der aufmerksame Nachbar hatte geholfen, den kleinen Jungen zu finden.

„Ich wusste, dass da irgendwas abging, aber dass die ihre Kinder in einen Käfig sperren. Zum Teufel. Ich kann das nicht fassen”, erklärte der Nachbar „NBC News“. Als Zeuge hatte er die richtige Entscheidung getroffen, nach den herzzerreißenden Schreien der Mädchen die Polizei in Philadelphia zu kontaktieren. In dem Haus sollen auch noch zwei weitere Kinder leben, die zum Zeitpunkt des Polizeieinsatzes jedoch in der Schule gewesen sein sollen.

Neben dem eingesperrten kleinen Jungen waren noch weitere Personen in dem Haus anwesend: Eine 80-jährige Frau im Rollstuhl befand sich ebenfalls im Haus der Horror-Eltern. Dabei handelte es sich um die Großmutter der Kinder. Außerdem war der 40-Jährige Onkel der Kinder, der eine geistige Behinderung hat, im Haus auffindbar. Die Mutter der Kinder kam zum Haus zurück, als die Polizei dort im Einsatz war. Der Vater der Kinder war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend.

Philadelphia: Horror-Eltern wurden verhaftet

Wie Nachbarn der Familie berichteten, soll es in der Vergangenheit immer wieder Polizeieinsätze an der Adresse des Paares gegeben haben. „Es wurde jedoch nie etwas unternommen“, wurde ein Zeuge zitiert. Ein anderer Nachbar beobachtete, dass er die Kinder bereits öfter unbeaufsichtigt hat herumlaufen sehen.

Nach dem Vorfall wurden alle Kinder sowie die 80-jährige Großmutter zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Wie ein Polizeisprecher erklärte, arbeite die Polizei nun mit dem Gesundheitsamt zusammen, um sicherzustellen, dass die Kinder die Betreuung bekommen, die sie brauchten. Die  30-jährige Mutter und den 31-jährigen Vater wurden unter anderem wegen Gefährdung des Kindeswohls verhaftet. Die Ermittlungen dauern weiter an. (js)