Ein kleines Äffchen ohne Mutter erobert mit einem Stofftier die Herzen von Millionen.
Herzzerreißendes Affen-SchicksalPlüschtier-Freundschaft löst Hype aus

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Zwei Plüsch-Orang-Utans in Haifisch-Badetüchern.
Eine Story aus Japan, die zu Tränen rührt, erobert die Welt! Im Zentrum der Aufmerksamkeit: Punch, ein junger Japanmakake. Seine Geburt war im Juli 2025 im Ichikawa City Zoo bei Tokio. Doch sein Lebensbeginn war alles andere als einfach: Unmittelbar nach einer komplizierten Geburt wurde er von seiner Mutter verstoßen. Die Belegschaft des Zoos handelte sofort, versorgte den Winzling mit der Flasche, und zwei Pfleger kümmerten sich um die Handaufzucht.
Am 19. Januar 2026 wurde Punch Teil der Affen-Community, die aus etwa 60 Makaken besteht. Die Integration gestaltete sich schwierig, da ihm eine Mutter fehlte; er schien verunsichert und allein. Zur Stärkung seiner Muskeln und als Trostspender erhielt er von den Pflegern ein Stofftier von IKEA, einen Orang-Utan namens Djungelskog. Clips, in denen Punch mit seinem neuen Kumpel schmust und ihn ständig bei sich hat, gingen auf Instagram und TikTok viral und erreichten mehr als 30 Millionen Views. Das berichtet „FOCUS online“.
Die gefühlvolle Geschichte rührte unzählige User zu Tränen, das Netz wurde mit Nachrichten wie „Ich würde Punch adoptieren“ überschwemmt. Sogar der amerikanische Talkmaster Stephen Colbert scherzte in seiner Late-Night-Sendung über das kleine Affenbaby. Für IKEA war der ganze Rummel ein Glücksgriff: Die Verkaufszahlen für das Plüschtier schossen in Japan, den USA und Südkorea durch die Decke. Das Spielzeug, das eigentlich für 12,99 Euro zu haben ist, wurde online für bis zu unfassbare 350 Dollar gehandelt.
Mittlerweile gibt es jedoch erfreuliche Neuigkeiten von dem kleinen Punch. Aktuelle Aufnahmen dokumentieren, wie ein Affe im selben Alter ihn laust und er fröhlich mit anderen jungen Tieren tobt – ein deutliches Signal für seine Annahme in der Herde. Laut dem Zoo ist er „mental stark“. Wegen des enormen Besucheransturms müssen gelegentlich sogar Bereiche der Aussichtsplattform geschlossen werden.
Aber der Hype im Netz hat auch seine Kehrseite. Auf Portalen wie Reddit gibt es heftige Vorwürfe gegen japanische Zoos, die als „Betongefängnisse“ mit lockeren Tierschutzregeln beschrieben werden. Kritisiert wird ebenfalls die Instrumentalisierung von Tieren für die „Kawaii-Kultur“ in speziellen Cafés. Der Zoo in Ichikawa wehrt sich gegen die Vorwürfe und unterstreicht, dass Punch eine 24-Stunden-Pflege bekommt und eine bemerkenswerte Resilienz aufweist. Die Organisation JAZA erklärt, dass die Vorgaben seit 2023 verbessert werden, doch für Kritiker ist das bei Weitem nicht ausreichend. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

