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Harry Potter Das dürfte Fans überraschen: Kultiger Filmsport „Quidditch“ soll umbenannt werden

Ausgaben der Harry-Potter-Bände liegen in einer Bücherhandlung, bei der Aufnahme handelt es sich um ein Symbolfoto von Juli 2007.

Ausgaben der Harry-Potter-Bände liegen in einer Bücherhandlung, bei der Aufnahme handelt es sich um ein Symbolfoto von Juli 2007.

Es ist nicht das erste Mal, dass Autorin J. K. Rowling wegen ihrer Aussagen Kritik einstecken muss. Nun hat sich ein Teil der Fangemeinde von Harry Potter erneut gegen die Britin positioniert. 

Sie fliegen mit den Besen durch luftige Höhen und haben dabei nur ein Ziel: den „goldenen Schnatz“ zu fangen. Fans der Harry Potter-Reihe wissen natürlich sofort, wovon hier die Rede ist: Quidditch. Die kultige Sportart ist längst Realität geworden, wenn auch ohne fliegende Besen. Nun droht jedoch Ärger.

Der Kult um die Welt von Harry Potter reißt nicht ab. Auch Jahre nach Erscheinung der Bücher und der dazugehörigen Filme schwärmen unzählige Fans von der Welt des Zauberers. Es dürfte also kaum verwundern, dass es mittlerweile auch der Besensport Quidditch in die Welt der „Muggel“ geschafft hat.

„Harry Potter“: Kult-Besensport Quidditch wird umbenannt 

Im Jahr 2005 hatten Studenten aus Middlebury in den USA das Ballspiel aus dem Universum der Zauberer in die reale Welt übertragen. Inzwischen ist Deutschland nach den USA die Quidditch-Nation Nummer zwei, wie der Deutsche Quidditchbund gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“ mitteilte. Es gebe über 40 Teams mit rund 1300 Aktiven.

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Es handelt sich um eine dynamische Mischung aus Rugby, Dodgeball und Handball - zeitweise sind fünf Bälle im Spiel. In jedem der gemischtgeschlechtlichen Teams sind vier unterschiedliche Positionen einzunehmen.

Skurril ist, dass die Jägerinnen und Hüter, Treiberinnen und Sucher stets einen Besen zwischen den Beinen haben müssen - beim Sprinten, Werfen in die drei Torringe auf Stelzen, Abwerfen von Gegnern und Tackling, also im robusten Zweikampf.

J. K. Rowling: Fans werfen Autorin Transfeinlichkeit vor

Mittlerweile gibt es auch die International Quidditch Association (IQA). Doch mit Quidditch soll jetzt Schluss sein. Denn die IQA teilte nun mit: Quidditch wird umbenannt. Stattdessen soll von Quadball die Rede sein. Wieso das denn?

Der Grund dahinter ist ziemlich ernst: Denn mit der Namensänderung wolle man sich von der „Harry Potter“-Autorin J. K. Rowling (56) und ihren „transfeindlichen“ Kommentaren distanzieren. Ein zweiter Grund: Die IQA besitze nicht die Rechte am Markennamen Quidditch, diese lägen beim Medienriesen Warner Bros. Discovery.

Für J. K. Rowling dürfte dieser symbolische Schritt ein herber Schlag sein. Die britische Autorin hatte sich zuvor gegen die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung von Transfrauen mit Frauen ausgesprochen, die bereits mit weiblichen Geschlechtsorganen geboren wurden. Dies wurde von manchen als transfeindlich interpretiert. (mei mit dpa)

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