Athen in Not Erste Schadensbilanz: Kein Strom und 300 verbrannte Häuser

Menschen versuchen Teile ihrer Habe in Sicherheit zu bringen, während ein Waldbrand in einem Waldgebiet nördlich von Athen wütet.

In Afides in Griechenland bringen sich Menschen in Sicherheit, während in einem Waldgebiet nördlich von Athen weiter Waldbrände wüten.

Seit Tagen ist Griechenland (und besonders Athen) von heftigen Waldbränden betroffen. Während die Helfer vor Ort immer noch gegen die Flammen kämpfen, zeigt sich langsam, wie groß die Zerstörung wirklich ist.

Athen. Das Flammen-Inferno in Griechenland wütet weiter. Wie groß das Ausmaß der Zerstörung wirklich ist, wird im Norden Athens immer deutlicher. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen sollen mehr als 300 Häuser und Industriebauten verbrannt sein.

Schwierigkeiten bereitet auch der Wiederaufbau des Stromnetzes. „Es wird bis zu 15 Tage dauern, bis der Strom überall wieder fließt“, sagte ein Techniker der Elektrizitätsgesellschaft am Sonntagmorgen (8. August) dem Fernsehsender Skai.

Griechenland: Waldbrände sorgen für extreme Schäden in Athen

Mindestens 1300 Strommasten seien verbrannt oder beschädigt und müssten ausgetauscht werden. Auch die Wasserversorgung ist noch nicht vollständig wiederhergestellt, betroffen seien unter anderem mehrere nördliche Vororte Athens, berichtete die Tageszeitung „Kathimerini“. Noch gar nicht abzuschätzen ist der ökologische Schaden durch die große Fläche verbrannten Waldes.

Am Samstag (7. August) warnte die Regierung in Athen wegen der Waldbrände vor Luftverschmutzung und Ascheregen.

Die starke Rauchentwicklung sorgt für gefährliche Luft und erschwert das Atmen. Anwohner wurden aufgefordert Fenster und Türen geschlossen zu halten und ihre Häuser nicht zu verlassen. (dpa)

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