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Was für eine Frechheit!Gaffer posieren für Selfies auf totem Wal „Timmy“

Aktualisiert:

Unfassbar! Menschen klettern für Selfies auf toten Wal.

Der Kadaver des Wals liegt nahe am Strand der dänischen Insel Anholt. Eine Situation, die einige Menschen schamlos für sich nutzten.

Die Tragödie um Buckelwal „Timmy“, der im baltischen Meer verendete, bekommt ein weiteres düsteres Kapitel. Diesmal waren es Gaffer, die sich dem leblosen Tier bei der dänischen Insel Anholt verbotswidrig näherten.

Obwohl die Behörden eine deutliche Warnung ausgesprochen hatten, sich vom Kadaver fernzuhalten, kletterten am 17. Mai, einem Sonntag, einige Leute auf den leblosen Wal „Timmy“. Oben auf dem Tier stehend, machten sie dann Selfies. Diese Aufnahmen wurden im Live-Stream von der Nachrichtenagentur News5 gezeigt.

Gefahr! Warum man sich von toten Walen fernhalten sollte

Spezialisten machen darauf aufmerksam, welche Gefahren von Walkadavern ausgehen können. Bei der Zersetzung sammeln sich Gase im Körperinneren an, was im Extremfall zu einer unvermittelten Explosion des Kadavers führen kann. Darüber hinaus ist es möglich, dass von dem toten Tier Krankheitserreger auf Menschen übertragen werden.

Viele Möwen belagern den toten Buckelwal „Timmy“.

Copyright: Marcus Golejewski/dpa

Viele Möwen belagern den toten Buckelwal „Timmy“.

Während sich seit Donnerstag schon viele Möwen über dem Kadaver versammeln, ist man sich über den weiteren Umgang uneins. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat angekündigt, mit den Behörden in Dänemark zu besprechen, was mit dem toten Tier geschehen soll. Von der dänischen Umweltbehörde verlautete, es gäbe keine Absicht, den Wal zu beseitigen oder den Leichnam genauer zu prüfen. Aktuell sehe man den toten Wal nicht als Schwierigkeit an.

Die traurige Reise von Wal „Timmy“

Die Irrfahrt des Tieres hatte wochenlang die Menschen hierzulande beschäftigt. Der circa zwölf Meter lange Buckelwal war in deutschen Ostseegewässern unterwegs, strandete wiederholt und verbrachte am Ende etwa einen Monat in einer seichten Bucht nahe der Insel Poel bei Wismar (Mecklenburg-Vorpommern). Die kostspielige Rettungsaktion war nicht erfolgreich und anschließend brach auch Streit im Team aus. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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