Verstörendes Verbrechen Frau im Zug vergewaltigt, kein anderer Fahrgast half

Ein Schaffner steht am 14.04.2010 in Düsseldorf in einem Zugabteil. Das Foto dient als Symbolbild und steht nicht in Zusammenhang mit der Tat.

In einem Zug in den USA wurde eine Frau vergewaltigt. Andere Fahrgäste griffen nicht ein. Das Symbolfoto zeigt einen Schaffner in einem Zugabteil. Es entstand am 14. April in Deutschland und steht nicht in Zusammenhang mit der Tat in den USA.

Schockierendes Verbrechen in den USA. In einem Zug wurde eine Frau vergewaltigt. Keiner der anderen Fahrgäste griff ein und half ihr.

Philadelphia. Entsetzen in den USA nach einem sexueller Übergriff auf eine Frau in einem Zug in der Ostküstenmetropole Philadelphia. Ersten Erkenntnissen zufolge haben mehrere Menschen in dem Zug nicht eingegriffen, als das Opfer vergewaltigt wurde.

Es sei „verstörend“, denn es seien definitiv Menschen im Zug gewesen, sagte Timothy Bernhardt vom zuständigen Polizeirevier. „Keiner hat eingegriffen oder irgendetwas getan, um der Frau zu helfen.“ Man sei aber aktuell noch dabei, die Aufnahmen der Überwachungskamera auszuwerten. Er könne daher noch nicht genau sagen, was die Menschen genau gesehen hätten. Der Vorfall zeige, „wo wir in der Gesellschaft stehen“.

Das Verbrechen hatte sich am Mittwochabend in einem Zug der Nahverkehrsgesellschaft Septa ereignet. Ein Septa-Mitarbeiter habe gemerkt, dass etwas nicht stimme, sagte Bernhardt.

Vergewaltigung im Zug: Täter festgenommen, er ist polizeibekannt

Der 35 Jahre alte polizeibekannte Täter wurde festgenommen, die Frau kam in ein Krankenhaus. Bernhardt bezeichnete sie als „unglaublich starke Frau“. Opfer und der Täter hätten sich nicht gekannt. „Meiner Meinung nach gab es eine Menge Leute, die hätten eingreifen sollen, jemand hätte etwas tun sollen“, sagte er weiter.

Die Vergewaltigung sei eine „grausame Straftat“ gewesen, zitierten US-Medien ein Statement der Verkehrsgesellschaft. „Es waren noch andere Personen im Zug, die Zeugen dieser schrecklichen Tat wurden, und die Tat hätte möglicherweise früher beendet werden können, wenn ein Fahrgast den Notruf gewählt hätte“, hieß es demnach weiter. (dpa)

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