A1 in Richtung Köln Schwerer Unfall hinter Burscheid – laut Polizei großes Trümmerfeld

Flugzeug kracht in Bürogebäude Deutscher Milliardär und Familienmitglieder sterben

Ein Kleinflugzeug stürzt in Mailand am Sonntag (3. Oktober) nur Augenblicke nach dem Start ab und in ein Bürogebäude. Feuerwehrleute löschen die Trümmer des Gebäudes, Qualm steigt auf.

Ein Kleinflugzeug stürzt in Mailand am Sonntag (3. Oktober) nur Augenblicke nach dem Start ab und in ein Bürogebäude. Alle acht Insassen sterben – unter ihnen ein deutscher Milliardär.

Drama in Italien: Am Sonntag (3. Oktober) ist am Stadtrand von Mailand eine Chartermaschine abgestürzt. Dabei kamen auch ein deutscher Milliardär und mehrere seiner Familienmitglieder ums Leben. 

Mailand. Beim Absturz eines Leichtflugzeugs am Stadtrand von Mailand sind der rumänische Milliardär Dan Petrescu, der nach Angaben der Zeitung „Corriere della Sera“ auch die deutsche Staatsbürgerschaft hatte, und sieben weitere Menschen ums Leben gekommen.

Die einmotorige Maschine vom Typ Pilatus PC-12 war am Sonntag (3. Oktober) mit Petrescu als Pilot vom Flughafen Linate in Mailand gestartet, um nach Olbia auf der italienischen Ferieninsel Sardinien zu fliegen. Wie die Flugaufsichtsbehörde ANSV mitteilte, stürzte die Maschine nur wenige Minuten später in San Donato Milanese ab.

Augenzeugen berichteten, die Maschine sei bereits in Flammen aufgegangen, bevor sie in der Stadt südöstlich von Mailand abstürzte. Sie krachte in ein Bürogebäude, das sich in Renovierung befand.

Mailand: Milliardär zusammen mit Familienmitgliedern unter den Opfern

Petrescu war einer der reichsten Menschen Rumäniens. Er hatte eine Baufirma geleitet und mehrere große Geschäfte und Einkaufszentren besessen. Mit Petrescu verunglückten unter anderem seine 65-jährige Frau und ihr 30-jähriger Sohn San Stefano. Auch ein Kind sei unter den Absturzopfern, berichteten „Corriere della Sera“ und die italienische Nachrichtenagentur AGI.

Der Mailänder Bürgermeister Beppe Sala und der Bürgermeister von Donato Milanese, Andrea Checchi, besuchten die Absturzstelle. Staatsanwältin Tiziana Siciliano sagte laut „Corriere della Sera“, der Flugschreiber der Unglücksmaschine sei geborgen worden. (afp/mg)

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