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Flughafen Frankfurt Paar erlebt Horror an Bord – „Todesangst“

Unser Symbolbild zeigt Reisende, die in der Abflughalle B vor der Anzeigetafel auf dem Rhein-Main Airport stehen. Das Bild wurde am 29. Dezember 2021 geschossen.

Ein Paar aus Österreich wollte vom Flughafen Frankfurt aus nach Mexiko fliegen. An Bord wurde es hektisch.

Es ist wohl einer der schlimmsten Albträume eines Fluggastes. Ein Passagier rastet während des Fluges aus. Doch zum Glück waren Bianca und Benjamin an Bord.

Eigentlich wollten Bianca und Benjamin, ein Polizistenpaar aus Niederösterreich, nur ganz entspannt vom Flughafen Frankfurt aus über Vancouver (Kanada) nach Mexiko reisen. Doch an Bord kam es zu Komplikationen.

Über den Wolken rastet ein Mann aus, er tobt, bedroht Gäste und Angestellte. „Wir und alle anderen Passagiere waren aufgrund der Drohungen des Mannes in den ersten Momenten des Vorfalls wirklich mit Todesangst konfrontiert. Der Mann saß nur zwei Sitze von uns entfernt, dazwischen war der Gang“, berichtet das Polizistenpaar der österreichischen „Krone“.

Flughafen Frankfurt: Auf dem Weg nach Vancouver werden zwei Polizisten zu Helden

Den beiden war schnell klar, dass sie hier Hilfe leisten mussten. „Zuerst haben wir unter uns besprochen, ob es sinnvoll ist, uns als Polizisten zu erkennen zu geben. Da die Lage aber derart heikel schien, teilten wir dann unseren Beruf einem Crew-Mitglied mit und boten Unterstützung an“, so die Polizisten. Und weiter: „Wir haben uns dann verdeckt in einem separaten Bereich, mit dem Crew-Chief sowie mit der restlichen Besatzung über die weitere Vorgehensweise beraten. Ein Crew-Mitglied verblieb bei dem Passagier und versuchte, Zeit zu schinden. Der Verdächtige beruhigte sich dann zwar etwas, aber da trotz alledem eine gegenwärtige Gefahr vorlag, erteilte man uns nach Rücksprache mit den Piloten die rechtliche Freigabe und Anordnung zur Festnahme.“

In der Bordküche wurden die beiden dann zu Helden. Mit einer Hebeltechnik warfen sie den Mann zu Boden, fixierten ihn. „Nachdem wir den Passagier nach gefährlichen Gegenständen durchsucht hatten, haben wir ihm Handfesseln angelegt und gemäß interner Richtlinien der Fluglinie mit Kabelbinder auf einem isolierten Sitzplatz fixiert. Wir sind dann die restliche Flugzeit zur Sicherheit neben beziehungsweise hinter ihm gesessen“, so die beiden Ordnungshüter zur „Krone“.

In Vancouver angekommen, wurde der Mann schließlich festgenommen. Und Bianca und Benjamin bekamen sogar noch ihren Anschlussflug nach Mexiko.

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