Drama in Florida 17-Jährige von Hai attackiert – unfassbare Rettung, doch ihr Zustand ist kritisch

Addison Bethea, hier mit ihrem Bruder Rhett Willingham, muss nach einem Hai-Angriff weiter im Krankenhaus behandelt werden.

Addison Bethea, hier mit ihrem Bruder Rhett Willingham, muss nach einem Hai-Angriff weiter im Krankenhaus behandelt werden.

In Florida hat ein rund drei Meter großer Hai hat eine 17-Jährige immer wieder attackiert. Mit einer unfassbaren Rettungsaktion gelang es ihrem Bruder zwar, sie zu retten – doch der Zustand von Addison Bethea ist weiterhin kritisch.

Schreckliche Szenen am beliebten Keaton Beach im US-Bundesstaat Florida. Eine junge Frau wurde mehrfach von einem aggressiven Hai attackiert. Im letzten Moment gelang es dem Bruder der 17-Jährigen und weiteren Zeugen, sie von dem Hai zu trennen. Doch ihr Zustand ist weiter kritisch.

Die Teenagerin, Addison Behea, war gerade Schnorcheln in dem etwa 1,5 Meter tiefen Wasser, als plötzlich ein Hai auf sie losging. Wie das Tallahassee Memorial HealthCare-Krankenhaus, in dem die junge Frau untergebracht wurde, auf Facebook berichtet, habe sich der etwa 2,7 Meter große Hai auffällig aggressiv verhalten. Das Tier attackierte die 17-Jährige demnach mehrfach und ließ nicht mehr von ihr ab.

Hai-Attacke in Florida – Bruder mit unfassbarer Rettung

Ihrem Bruder, Rhett Willingham, gelang es schließlich gemeinsam mit weiteren Bootsleuten, den Hai von der Jugendlichen zu trennen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte Addison bereits schwere Verletzungen erlitten.

Rhett und die anderen Helfer konnten die schwere Blutung am Bein der 17-Jährigen weitestgehend stoppen. Rettungskräfte kümmerten sich noch vor Ort um sie. Anschließend wurde die junge Frau mit einem Flugzeug in ein etwa 120 Kilometer entferntes Krankenhaus in Tallahassee gebracht.

Doch ihr Zustand ist weiter kritisch. Die Verletzungen sind so gravierend, dass Addison Behea womöglich ihr Bein verlieren wird.

Hai-Attacke: Addison Bethea verliert vermutlich ihr Bein

In den kommenden Tagen soll sie erneut operiert werden. Erst danach kann entschieden werden, ob ihr Bein gerettet werden kann. 

Addison habe noch „einen langen Weg“ vor sich, doch sie zeige sich optimistisch und bekomme viel Unterstützung von Familie und Freunden. „Es ist ein Wunder, dass sie das überlebt hat“, sagt ihr Vater Shane dankbar.

Hai-Angriffe nehmen wieder zu: Die meisten Hai-Bisse gibt es in Florida

Einer im Januar 2022 veröffentlichten Studie zufolge haben Haiangriffe in den vergangenen Jahren wieder stark zugenommen. Demnach verzeichneten die Forscherinnen und Forscher 73 unprovozierte Vorfälle 2021, verglichen mit 52 Bissen im Jahr 2020, heißt es in dem damals veröffentlichten Bericht.

In den vergangenen Jahren war die Zahl der Haibisse vermutlich aufgrund der Corona-Pandemie zurückgegangen. Weil weniger Menschen an den Stränden und im Wasser waren, sank folgerichtig auch die Zahl der Haiangriffe.

Im vorigen Jahr verzeichneten die Forschenden insgesamt elf Todesfälle durch Haibisse, von denen neun als unprovoziert angesehen wurden. Zu den meisten Haiangriffen kommt es seit Jahrzehnten in Florida.

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