Unglück vor Zypern. Eine Fähre mit mehr als 250 Passagieren an Bord kenterte.
Über 250 Passagiere an BordFähre vor Zypern gekentert – „Es gibt Tote“

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Ein Schiff der türkischen Küstenwache in der Ägäis vor der türkischen Küste.
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Fährunfall vor der Insel Zypern. „Es gibt Tote“ unter den Passagieren, erklärte Ünal Üstel, Regierungschef von Nordzypern, nach Angaben der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu.
Nach aktuellen Informationen sollen mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen sein. Das Schiff mit mehr als 250 Passagieren war kurz nach dem Auslaufen aus der Hafenstadt Kyrenia gekentert, sagte Ünal Üstel. Es war auf dem Weg ins südtürkische Mersin.
Helikopter kreist über Menschen in Rettungswesten
Die Einsatzkräfte suchten noch nach 23 Personen, sagte der zyprische Präsident Tufan Erhürman dem Sender CNN Türk. 237 Passagiere seien gerettet worden.
Auf Bildern des Senders CNN Türk war zu sehen, wie Menschen in Rettungswesten darauf warteten, in Sicherheit gebracht zu werden. Ein Helikopter kreiste über ihren Köpfen. Dem Sender zufolge versuchte der Kapitän, zunächst noch umzukehren. Dem zyprischen Verkehrsminister Erhan Arikli zufolge drang Wasser in die Fähre ein, und es wurde ein Notruf abgesetzt.
Der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz schrieb auf X, die türkische Küstenwache unterstütze bei der Rettung. Die Fähre des Typs Katamaran sei gekentert. Der Notruf wurde türkischen Behörden zufolge vier Seemeilen vor der Küste abgesetzt. Warum Wasser in das Schiff eindringen konnte, war zunächst unklar.
Verkehrsminister Arikli sagte türkischen und zyprischen Medien, dass sich insgesamt 267 Personen auf der Fähre befanden, darunter 259 Passagiere und 8 Besatzungsmitglieder.
Zypern ist seit 1974 geteilt. Die Türkei ist der einzige Staat, der die 1983 ausgerufene Türkische Republik Nordzypern anerkennt. Die griechischsprachige Republik Zypern im südlichen Teil der Insel ist seit 2004 EU-Mitglied. (AFP/dpa)
